Teilhabe und Diversität stärken: DSM wird Teil des Bundesprogramms PRISMA
Das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte ist für die Teilnahme am bundesweiten Förderprogramm „PRISMA – Programm zur Stärkung der Diversität und kulturellen Teilhabe an Museen“ ausgewählt worden. Ab Februar nimmt das DSM an dem von der Kulturstiftung der Länder initiierten Programm teil, das Museen in ganz Deutschland bei einer nachhaltigen, diversitäts- und teilhabeorientierten Organisationsentwicklung unterstützt.
Erfolgsmeldung zum Jahresbeginn: Eine unabhängige Jury wählte aus zahlreichen Bewerbungen bundesweit insgesamt 15 Museen aus, die über einen Zeitraum von 15 Monaten Teil des PRISMA-Programms sind. Im Mittelpunkt steht ein mehrstufiges Qualifizierungs- und Vernetzungsangebot, das sich aus vier aufeinander aufbauenden Werkstätten, individuellen Beratungen, Peer-to-Peer-Austauschformaten sowie einer begleitenden Konferenzreihe zusammensetzt. Das sind sehr gute Nachrichten für das DSM, das durch die Teilnahme an dem renommierten Programm seine Expertise im Bereich Diversität weiter steigern kann. Es präsentiert sich als ein Ort für alle und will bewusst verschiedene Perspektiven sichtbar machen. Der Erfahrunsgaustausch mit weiteren Museen wird das Netzwerk des DSM vergrößern und bereichern.
PRISMA steht als Akronym für partizipativ, resilient, inklusiv, solidarisch, multiperspektivisch und agil. Diese Werte prägen sowohl die inhaltliche Ausrichtung des Programms als auch die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Museen. Ziel ist es, Strukturen, Arbeitsweisen und Angebote langfristig weiterzuentwickeln und kulturelle Teilhabe sowie Diversität ganzheitlich im Museumsbetrieb zu verankern. Das DSM wird im Rahmen des Programms gezielt dabei unterstützt, diese Prozesse strategisch zu reflektieren und nachhaltig zu stärken.
Das Programm „PRISMA – Programm zur Stärkung der Diversität und kulturellen Teilhabe an Museen“ wurde im Juli 2024 vom Stiftungsrat der Kulturstiftung der Länder mit einem Fördervolumen von bis zu 500.000 Euro pro Jahr und einer Laufzeit von fünf Jahren bewilligt. Es knüpft an erfolgreiche Vorgängerprogramme der Kulturstiftung der Länder wie „Neues Sammeln“ und „MitbeStimmungsorte“ an.

Der Bangert-Bau. Foto: DSM / Nicole Werner
