Noch digitaler: DSM bringt App zur Sonderausstellung „360° POLARSTERN“ an den Start

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Noch digitaler: DSM bringt App zur Sonderausstellung „360° POLARSTERN“ an den Start

19.09.2019

Die Sonderausstellung "360° POLARSTERN – Eine virtuelle Forschungsexpedition" im Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte zeigt, wie ein Museum modernste Technik in Ausstellungskonzepte einfließen lassen kann. Mittels Virtual und Augmented Reality haben Besuchende die Chance, in das Fahren, Forschen und Leben an Bord der POLARSTERN einzutauchen – Deutschlands wohl bekanntestem Forschungseisbrecher. Nun gibt es das 3D-Modell des Schiffes vom Alfred-Wegener-Institut (AWI), welches im Museum in der Augmented-Reality-Anwendung abzurufen ist, auch für zuhause. Nämlich in einer App, in der noch viele weitere Extras warten.

Die App bietet nicht nur Zusatzinfos, exklusives Bildmaterial und weiterführende Links, sie erlaubt auch die Projektion des 3D-Modells der POLARSTERN an einem beliebigen Ort. "Unser Ziel ist es, dass unsere Gäste einen Teil der Ausstellung mit nach Hause nehmen können", sagt Digital Curator Niels Hollmeier. In Zusammenarbeit mit der Agentur Playersjourney ist es dem DSM gelungen, das digitale Angebot für Mobilgeräte zu entwickeln und mit der Ausstellung zu verknüpfen.

Diese App soll einen Grundstein für die Zukunft legen. Innerhalb der nächsten Jahre befindet sich das DSM im Wandel. Digitale Angebote wie Apps sollen auch in der neuen Ausstellung eine Rolle spielen. "Wir befinden uns gerade in einer Phase der Neukonzipierung. Die Nutzung einer App ist also – wie die Virtual und Augmented Reality-Technik – eine Art Testlauf, der uns zeigen soll, was funktioniert und was möglicherweise Einzug in die neue Ausstellung erhält", verrät Projektleiter Joscha Glanert vom DSM-Team.

Die App enthält zudem – wie das Bonusmaterial einer DVD – zusätzliches Material, das in der Ausstellung nicht zu sehen ist. "Bei den Aufnahmen, die für die Sonderausstellung zur POLARSTERN gemacht wurden, ist eine Menge an Material entstanden, das keinen Platz finden konnte – das ändert sich jetzt dank der App", betont Hollmeier. Beispielsweise soll es zum Unterwasserroboter "Uwe" noch mehr Fotos und Informationen geben sowie Verweise auf weitere Roboter.

Die App funktioniert mittels Scan auf das jeweilige Ausstellungsstück oder per Klick. Die Exponate sind in der mobilen Anwendung aufgelistet. So öffnet sich beispielsweise beim Anwählen einer Schnapsflasche, die in der Ausstellung zu finden ist, ein Interview mit Gottfried Hempel, dem Gründer des AWI und Initiator des POLARSTERN-Baus. Museumsgäste erfahren so, was es mit der Flasche auf sich hat und erhalten wertvolle Zusatzinformationen.

"Es ist uns ein Anliegen, die heutigen Möglichkeiten der Technik auch ins Museum zu bringen. Mobile Apps sind Bestandteil unseres Alltags. Warum sollte also die Wissensvermittlung im Museum nicht auch so funktionieren?", betont Hollmeier. Das Besondere an der 360° POLARSTERN-Ausstellung sei aber auch, dass die digitalen Ausstellungsinhalte mit realen Exponaten von Bord des Schiffes kombiniert werden. "So ist für jeden Geschmack etwas dabei – klassisch und neu", beschreibt Glanert das Konzept.

Die Sonderausstellung "360° POLARSTERN – Eine virtuelle Forschungsexpedition" ist noch bis Ende März 2020 im DSM zu sehen. Mit dem Erscheinen der App "360° POLARSTERN" lohnt sich auch ein erneuter Besuch. Trotzdem funktioniert diese auch losgelöst vom Museumsstandort zuhause. Sie ist ab sofort im App- und Playstore kostenlos verfügbar.

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