Forschung und Unterhaltung: „360° POLARSTERN FAMILIENTAG“

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Forschung und Unterhaltung: „360° POLARSTERN FAMILIENTAG“

23.07.2019

Ob spannende Experimente, die Live-Vertonung eines alten Stummfilms, ein Fotowettbewerb, Bastelaktionen oder interessante Einblicke in die Arbeit auf einem Forschungsschiff: Der Familientag zur Sonderausstellung „360° POLARSTERN - Eine virtuelle Forschungsexpedition“ im Deutschen Schifffahrtsmuseums / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte (DSM) bot am Sonntag (21. Juli) ein abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen. Rund 400 große und kleine Museumsgäste ließen sich dieses Angebot nicht entgehen.  

Den Stimmungs-Höhepunkt des Tages lieferte die Wissenschaftsshow der Physikanten. Ihre interaktive Show brachte Kinder wie Erwachsene zum Jubeln und Staunen. Die Experimente drehten sich rund um die Themen Zentrifugalkraft, Elektrizität und Co. – das Lachen und die Wissensvermittlung kamen dabei nicht zu kurz.

Die Gesprächsreihe „Angeheuert! Berufe an Bord“ erfreute sich ebenfalls großer Beliebtheit bei den Gästen. Die Wissenschaftlerin Dr. Sandra Tippenhauer vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) berichtete von ihrer Forschung zur Physikalischen Ozeanographie. Bilder und Videos von ihrer Arbeit an Bord der POLARSTERN – Deutschlands wohl bedeutendstem Forschungsschiff – veranschaulichten ihr Tun.

Steffen Spielke, seit 2004 Erster Offizier des Polarforschungsschiffes, erwies sich als POLARSTERN-Experte und beantwortete jede Frage souverän und nahm das Publikum bildlich mit auf Forschungsschifffahrt zum Polarkreis. Die Gesprächsreihe findet auch nach dem Familientag eine Fortsetzung.

Ezzat Nashashibis Live-Vertonung des Stumm-Dokumentarfilms zur Arktis-Expedition von Alfred Wegener 1930/31 lockte die Besucher ebenfalls auf die Plätze. Mit Piano, Glasflaschen, Perlenspiel und Becken unterlegte er die Szenen musikalisch und bekam einige Publikums-Komplimente im Anschluss an seine Auftritte.

Die Museumsgäste nutzen auch gerne die Chance, sich in Polarforschende zu verwandeln. In Kooperation mit dem AWI standen hierfür Original-Ausrüstungen bereit: Rein in die Schnee-Stiefel und –Anzüge, Handschuhe an und Mütze auf. Eine Bilderwand mit der POLARSTERN und Pinguinen bot das perfekte Fotomotiv. Wer wollte, konnte seine Bilder gleich für den Fotowettbewerb „Remake history“ einreichen, bei dem es darum geht, historische Bilder nachzustellen. Gewinn ist ein Törn mit der zur Museumsflotte gehörenden GRÖNLAND – dem ältesten Polarforschungsschiff Deutschlands. Der Fotowettbewerb läuft noch bis zum 19. Januar 2020.

Das Basteln von Tieren aus Polarregionen, das Ausmalen von Schiffen und das Herstellen von Button wurde gerne zwischen den einzelnen Programmpunkten genutzt. Genauso wie der Besuch der Virtual-Reality-Ausstellung „360° POLARSTERN“, um selbst einmal in das Arbeiten an Bord des Forschungseisbrechers einzutauchen.

Die Ausstellung „360° POLARSTERN – Eine virtuelle Forschungsexpedition“ ist noch bis zum 31. März 2020 im DSM zu sehen. Sie vermittelt faszinierende Impressionen von Bord des weltberühmten Eisbrechers des AWI. An den drei Ausstellungsstationen Fahren, Forschen und Leben können die Besucher diese Bereiche mithilfe von Virtual Reality-Brillen erkunden. Augmented Reality-Brillen lassen als weitere Attraktion den Ausstellungsraum mit einem virtuellen Erlebnis verschmelzen: Im Museum erscheint ein digitalisiertes 3D-Modell der POLARSTERN in Originalgröße des Schiffes. Die Museumsgäste können es selbst bewegen, verschiedene Bereiche ansteuern und dabei Wissenswertes rund um das Forschungsschiff erfahren. Kombiniert werden die digitalen Ausstellungsinhalte mit realen Exponaten von Bord des Schiffes. Nach dem Ausstellungsbesuch lädt die Polarlounge zum Verweilen und zu mehreren Mitmach-Aktionen ein – wie die etwa zur monatlichen „DSM-Werft: Spotlight POLARSTERN“.

Rahmenprogramm der Sonderausstellung

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0471 482 07 832

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Mitmachen stand auf dem Programm der Physikanten

Foto: DSM / Petra Liebetanz

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