

Hafenstädte im Wandel: Eine filmische Ost-West-Begegnung
Workshop / Freitag 12.6.2026 / 17 bis 21 Uhr / Bangert-Bau / Teilnahme frei / Anmeldung erforderlich
Das Leibniz-Lab „Gesellschaftliche Umbrüche und Transformationen“ und der Leibniz-Forschungsverbund „Wert der Vergangenheit“ laden die breite Öffentlichkeit zu einer Veranstaltung rund um Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Schifffahrtsindustrie in Ost und West ein.
Am Freitag, 12. Juni, bietet das DSM von 17 bis 21 Uhr eine Exkursion in den Bremerhavener Überseehafen, anschließend ein Film-Screening und Nachgespräch sowie Impulsvorträge und Gesprächsrunden zur Identität von maritimen Industrieregionen im Wandel im DSM an.
Schifffahrt und Schiffsbau prägen Geschichte und Identität der Stadt Bremerhaven, die im Zuge des 19. Jahrhunderts zum größten Auswandererhafen Europas aufstieg und dessen Containerhafen bis heute zu den 25 größten der Welt zählt. Gleiches gilt für Rostock, dessen Geschichte ebenfalls über Jahrhunderte von der maritimen Wirtschaft geprägt wurde und die bedeutendste Hafenstadt der DDR war.
Die Veranstaltung beginnt mit einer Bus-Exkursion in den berühmten Überseehafen (inklusive Sperrgebiet), der als zentraler Umschlagplatz die industriellen Veränderungen und Umbrüche der Stadt begleitet und dabei seine tragende Rolle für Beschäftigung und Hafenwirtschaft kontinuierlich behauptet hat.
Anschließend geht es ins Schifffahrtsmuseum, wo nach einem kostenfreien Imbiss die Präsentationmehrerer (Kurz-)Filmefolgt. Diese Filme sind im Zuge eines Projekts des Leibniz-Forschungsverbundes „Wert der Vergangenheit" gemeinsam mit Schüler:innen und Studierenden aus Bremerhaven und Rostock entstanden und beleuchten das maritime Erbe der beiden traditionsreichen Hafenstädte.
Dieses maritime Erbe steht auch im Mittelpunkt einer von der Direktorin des DSM, Prof. Dr. Ruth Schilling, moderierten Gesprächsrundemit einigen der Filmemacher:innen, zu der es weiterhinerläuternde Inputs der Wissenschaftlerinnen Dr. Katharina Bothe (DSM) und Dr. Eva Lütkemeyer (IfZ) geben wird, die alle dasselbe Ziel verfolgen: mit Ihnen danach in kleineren Runden ins Gespräch zu kommen!
Kooperationsveranstaltung des Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) und des Leibniz-Labs „Gesellschaftliche Umbrüche und Transformationen“ unter Beteiligung des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin (IfZ) und des Leibniz-Forschungsverbundes „Wert der Vergangenheit“ im Rahmen der Reihe „Moving Labs“ des Leibniz-Lab
Anmeldung: bis zum 05.06.2026 per Mail an lab@zzf-potsdam.de oder unter 0331 289 9121 erbeten
Leibniz-Lab „Umbrüche und Transformationen"
Das Lab zeigt auf, was die verschiedenen tiefgreifenden Veränderungen verbindet, was sie unterscheidet und was sich daraus für künftige Umbrüche ableiten und lernen lässt. Dafür sucht das Lab den Austausch – mit Menschen aus der Politik, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft. Ihre Lebensrealitäten, Herausforderungen und Visionen werden gleichberechtigt und in vergleichender Perspektive in den Fokus genommen und fließen in die Arbeit des Labs ein. Mit der Veranstaltungsreihe »Moving Labs« organisiert das Lab interaktive Austauschformate an Orten des Umbruchs und der Transformation.