

Großes Kino: Vom Museum zum Filmfest
Erst Schiffe gucken und Seefahrtsgeschichte verstehen im Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte in Bremerhaven – dann Meer und Hafen auf der Leinwand sehen: Mit dem Museumsticket gratis zum Filmfest Bremen ab dem 15. April.
Meer, Schiffe und Häfen im großen Kino – darum geht es beim Filmwettbewerb „Gateways to the World“, der im Rahmen des Filmfests Bremen (15. bis 19. April 2026) stattfindet. Ziel des Wettbewerbs ist es, das maritime Leben, die Bedeutung von Häfen und die Geschichten der Meere filmisch auf die große Leinwand zu bringen.
Insgesamt zehn Filme gehen in diesem Jahr im Wettbewerb ins Rennen. Über die Gewinner entscheidet eine Jury, in der auch die DSM-Direktorin Prof. Dr. Ruth Schilling vertreten ist.
Das DSM ist als Kooperationspartner beteiligt. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das einen besonderen Vorteil: Alle Gäste, die zwischen dem 1. und 18. April das Museum besuchen und ein Ticket für das DSM lösen, erhalten freien Eintritt zu einer Filmvorführung eines Wettbewerbsbeitrags von „Gateways to the World – The Power of Ports“.
DSM-Film-Tipp
Die Europapremiere des Dokumentarfilms „Salz und Wasser“ über das Forschungsschiff POLARSTERN läuft am Donnerstag, 16. April, um 19.30 Uhr im Cinespace Bremen.
Der Film führt in die eisige Welt der Antarktis und auf die rauen Wellen des Südlichen Ozeans. Dort untersucht eine internationale Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, ob der größte Eisschild der Erde – die Ostantarktis – vom Abschmelzen bedroht ist. Die Folgen wären dramatisch: Würde der Eisschild vollständig destabilisiert, könnte der globale Meeresspiegel um bis zu 52 Meter steigen.
Die im Film begleitete Polarstern-Expedition wurde vom Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven organisiert. Damit verbindet der Film internationale Forschung mit einer Institution aus der Region – und macht deutlich, welche Rolle maritime Forschung für das Verständnis unseres Planeten spielt.

Credit: Indes Reinisch

Credit: Ines Reinisch
