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Gullivers Forschungsabenteuer 2

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Gullivers Forschungsabenteuer

Teil 2: Gulliver forscht auf dem Schiff im NSW Projekt

Mit diesem großen Schiff ist Gulliver auf der Nordsee unterwegs und erlebt an Bord viele Abenteuer. Lass uns gemeinsam herausfinden, was Gulliver in dieser Zeit alles entdeckt und lernt. Komm mit an Bord.

Mit diesen Forscherinnen und Forschern ist Gulliver auf dem Schiff unterwegs. Sie alle arbeiten für ein Projekt, das NSW genannt wird. Das ist die Abkürzung für North Sea Wrecks. Sie erforschen, wie es den Tieren und Pflanzen im Meer in der Nähe von alten, gesunkenen Schiffen geht.

Auf dem Schiff ist Gulliver gerne in Cornelias Manteltasche, denn da fühlt er sich besonders wohl. So ist er immer und überall dabei.

Gulliver fährt mit den Forscherinnen und Forschern hinaus aufs Meer. Dort suchen sie ein altes Schiff, das vor langer Zeit gesunken ist. Von diesen alten Schiffen gibt es viele in der Nordsee. Und sie hatten viele Sachen an Bord, die jetzt auf dem Meeresgrund liegen. Manche davon können auch gefährlich sein. Die Forscherinnen und Forscher möchten herausfinden, wie sie die Tiere und Pflanzen im Meer besser schützen können.

Viele Personen aus unterschiedlichen Ländern arbeiten gemeinsam im Projekt. Gulliver lernt die Taucherinnen und Taucher kennen. Sie tauchen im Meer hinunter zum alten Schiff und nehmen dort Proben.

Die Proben kommen in kleine Flaschen und Beutel. So kann das alles später im Labor untersucht werden. Das ist sehr wichtig für das Projekt.

Die Taucherinnen und Taucher fahren mit einem kleinen Boot hinaus zu der Stelle, wo das alte Schiff auf dem Meeresgrund liegt. Im Meer zu tauchen ist manchmal gar nicht so einfach. Deshalb machen sie das immer zu zweit oder zu dritt. So können sie sich gemeinsam bei den Forschungsarbeiten unterstützen.

Foto: Vlaams Instituut voor de Zee

Die Taucherinnen und Taucher lassen sich von dem kleinen Boot ins Wasser fallen. Dann tauchen sie hinunter zum alten Schiff, das auf dem Meeresgrund liegt. Kannst du im Hintergrund noch das große Forschungsschiff erkennen? Plötzlich schaut es ganz klein aus.

Foto: Vlaams Instituut voor de Zee

Jetzt geht es hinunter auf den Meeresgrund zum alten Schiff. Ganz unten im Meer ist es dunkel. Hier helfen dann Taschenlampen, damit die Taucherinnen und Taucher wieder etwas sehen können.

Foto: Vlaams Instituut voor de Zee

Dort unten nehmen die Taucherinnen und Taucher Proben und packen sie in den Beutel. Mit den Proben kann man später herausfinden, wie es den Tieren und Pflanzen in der Nähe des alten Schiffes geht und ob sie gesund sind.

Nach dem Tauchen kommen sie wieder zurück auf das Forschungsschiff. Auch das kleine Boot wird wieder an Bord gebracht.

Und die gesammelten Proben aus dem Meer kommen auf dem Schiff ins Kühlhaus. Das funktioniert ähnlich wie der Kühlschrank zu Hause. Wenn das Schiff dann zurück im Hafen ist, werden die Proben an Land ins Labor gebracht. Da werden sie dann weiter untersucht. Das war aufregend. Jetzt ist Gulliver neugierig, was auf dem Schiff sonst noch gerade alles passiert.

Gulliver hat auf dem hinteren Teil des Schiffes ein großes Fischernetz entdeckt. Mit diesem Netz fangen die Forscherinnen und Forscher Fische.

Diese Fische leben in der Nähe des alten Schiffes. Sie werden dann im Labor untersucht. So finden sie heraus, wie es den Fischen geht.

Im Labor werden die Fische dann auch abgemessen. So können die Forscherinnen und Forscher mehr über das Leben der Fische herausfinden.

Und auch Gulliver legt sich auf das Lineal. Mit Zwergenmütze ist er genau 25 Zentimeter groß. Also fast so groß wie die Fische, die in der Nähe des alten Schiffes leben.

Mit einem großen Gerät nehmen die Forscherinnen und Forscher auch noch Wasserproben aus dem Meer. Das Gerät wird von Bord aus ins Wasser gelassen und dann wieder herauf gezogen.

Gulliver sieht sich das Gerät genauer an. Es sieht aus, wie große Flaschen. In diese Flaschen kommt das Wasser aus dem Meer hinein. Kannst du Gulliver auf dem Gerät noch erkennen?

Eine Forscherin füllt das Wasser aus den Flaschen dann in einen kleinen Behälter. So kann später im Labor untersucht werden, welche Stoffe vom alten Schiff ins Wasser kommen.

Auch hier arbeiten viele Menschen zusammen.

Auf dem Schiff arbeiten die Leute auch noch mit einem anderen Gerät. Dieses Gerät nennt man Greifer.

Damit holen sie vom Meeresboden Sand auf das Schiff. Denn auch im Meeresboden leben viele Tiere. Was glaubst du, welche Tiere finden die Forscherinnen und Forscher hier?

Sie finden zum Beispiel einen Seestern. Er lebt mit vielen anderen Meerestieren unten auf dem Meeresboden.

Und sie finden auch einen Wurm. Der sieht ähnlich aus wie ein Regenwurm, aber er lebt im Boden am Meeresgrund.

Auch diese Proben kommen dann ins Labor. Kannst du den Seestern noch erkennen?

Die Forscherinnen und Forscher haben sogar einen kleinen Krebs gefunden. So viele verschiedene Tiere leben auf dem Meeresgrund in der Nähe des alten Schiffes. Und die Forscherinnen und Forscher untersuchen gemeinsam, wie es ihnen dort geht.

Jetzt haben sie zusammen viele unterschiedliche Proben gesammelt. Sie bringen sie in einen Raum, der Nasslabor heißt.

Hier können alle Sachen untersucht werden, die aus dem Wasser kommen und nass sind. 

Und damit man bei den Arbeiten auf dem Schiff keine nassen Füße bekommt, gibt es hier auch Gummistiefel. Für Gulliver sind sie aber viel zu groß, er hat seine eigenen Zwergenstiefel an.

Es gibt auch ein großes Waschbecken mit Schläuchen. Für Gulliver ist das Waschbecken so groß, dass er darin mit dem Schwamm baden könnte.

Draußen gibt es neben dem Nasslabor auch noch einen gelben Wasserschlauch. Damit kann man Sachen abwaschen, bevor sie ins Labor kommen.

Und es ist auch ein tolles Versteck für einen kleinen Forschungszwerg.

Das war ganz schön aufregend. Gulliver macht eine Pause und legt sich in die Taue. Das ist der perfekte Platz für einen Forschungszwerg, der sich kurz ausruhen möchte. Er träumt bestimmt von den spannenden Sachen, die er hier an Bord erlebt. Und während Gulliver schläft, fährt das Schiff zurück Richtung Hafen.

Als er wieder aufwacht, entdeckt er ein anderes großes Schiff und den Hafen. Hier holen die Schiffe ihre Ladung ab oder bringen sie zurück an Land. Manche der alten Schiffe, die im Meer gesunken sind, hatten auch so viel Ladung an Bord. Diese Ladung liegt immer noch am Meeresgrund. Die Forscherinnen und Forscher wollen deshalb herausfinden, was das mit der Umgebung der alten Schiffe im Wasser macht.

Dann geht Gulliver auf dem Schiff ganz nach vorne, damit er alles gut sehen kann. Und hier ist auch schon die Einfahrt in den Hafen, mit den kleinen Leuchttürmen.

Das Forschungsschiff fährt langsam hinein und bleibt dann dort stehen, wo die Reise auch angefangen hat.

Gulliver hat auf dem Schiff tolle Abenteuer erlebt und ganz viel über das NSW Projekt gelernt. So viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern arbeiten hier zusammen. Und sie alle helfen dabei, das Meer mit den Tieren und Pflanzen zu schützen.

Foto: simple GmbH

Cornelia Riml ist Mitarbeiterin des Deutschen Schifffahrtsmuseum im North Sea Wrecks Projekt (NSW). Sie studiert im Master Geschichte in der Öffentlichkeit (Public History) an der Universität Bremen. Für ihre Masterarbeit erarbeitete sie die Bildgeschichte „Gullivers Forschungsabenteuer“ als Vermittlungskonzept für Kinder.

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