Ein U-Boot hebt ab

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Ein U-Boot hebt ab

17.10.2019

Mit vereinten Kräften und schweren Geräten sind am Mittwoch, 16. Oktober, auch die letzten Exponate aus dem zu sanierenden Bereich des Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte geholt worden, damit die Arbeiten beginnen können. Das rund zwölf Tonnen schwere Kleinst-U-Boot SEEHUND lieferte das Finale der eintägigen Verholaktion, für die zwei Kräne benötigt wurde. 

Die SEEHUND wird in der geplanten Ausstellung einen neuen Standort auf einer anderen Etage bekommen. Dort werden unter anderem die Themenbereiche Kriegs- und Handelsschifffahrt zusammenhängend dargestellt. Um das U-Boot aus dem Museum zu befördern, musste zuerst eine Fensterfront ausgebaut werden. An zwei Kränen schwebend wurde die SEEHUND durch die Öffnung eine Etage tiefer verfrachtet. Jetzt kann die Sanierung des denkmalgeschützten, von Hans Scharoun entworfenen Hauptgebäudes beginnen. 

Das Klein-U-Boot SEEHUND Typ XXVII wurde im letzten Kriegsjahr des Zweiten Weltkrieges eingesetzt. Gefunden wurde das Boot 1969 im Westhafen von Wilhelmshaven. In den 1970er-Jahren wurde der betreffende Ausstellungsbereich im DSM eingerichtet.

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