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28. Februar 2018

Auf den Spuren der Meuterer der »Bounty«
Bild- und Filmvortrag von Wolfgang Pistol
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12. März 2018

Umweltschutz, Digitalisierung und verschärfter Wettbewerb -aktuelle Herausforderung für die deutsche Seeschifffahrt
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Vortrag von Dr. Kathrin Kleibl
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PDF: Programmflyer 2017/2018 (2,4 MB)

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NAVI für Forschungsmuseen

Neue Ansätze der Verwertung und Wissenskommunikation

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Worum geht es?

Digitale Inhalte sind aktuell ein wichtiges Thema in Museen. Mit viel Aufwand werden in den Häusern digitale Inhalte erstellt, sei es in Form von Texten oder Bildern für Ausstellungen oder die digitale Erfassung von Objekten, um nur einige Beispiele zu nennen.
Diese Inhalte sind der Ausgangspunkt für das Projekt. Es stellt sich Fragen wie: Wie können digitale Inhalte zusätzlich genutzt werden? Welche digitalen Inhalte gibt es überhaupt in den Forschungsmuseen und für wen sind sie gedacht? Für wen könnten sie außerdem interessant sein und in welcher Form? Wie sieht die Bereitstellung aus? Sind sie für alle kostenfrei oder müssen hier Unterschiede gemacht werden? Was darf überhaupt zusätzlich genutzt, d.h. verwertet werden?

Was ist Verwertung?

Solche Fragen, die aus der Digitalisierung entstehen, stellen sich insbesondere wenn man über »Verwertung« nachdenkt. Verwertung meint allgemein »jegliche Verwendung von Kenntnissen, Kompetenzen und Ressourcen der Forschungsinstitute im eigenen Institut oder bei externen Partnern« (siehe hierzu auch das Projekt Verwertung Geist). Das Projekt NAVI untersucht das Verwertungspotenzial digitaler Inhalte.
Dafür wird das Verständnis von Verwertung angepasst: »Verwertung digitaler Inhalte meint den Prozess, digitale Inhalte, die in einem Forschungsmuseum entstehen, zur Anwendung zu bringen oder zur Anwendung bereitzustellen.«

Was macht das Projekt?

Es geht im Projekt darum, zunächst einen Überblick über digitale Inhalte in Forschungsmuseen zu bekommen. Danach wird erarbeitet, welche Inhalte überhaupt das Potenzial haben für weitere Zielgruppen interessant zu sein – zusätzlich zum Publikum in Museen.
Im Anschluss wird untersucht, welche Zielgruppen dieses Museumsprodukt in welcher Form nutzen würden. Schließlich sollen die passenden Formate gefunden werden und der Nutzen für die Zielgruppen und das Museum abgeschätzt werden. Es folgt die exemplarische Entwicklung von Geschäftsmodellen in Forschungsmuseen.

Das Projekt arbeitet konzeptionell und richtet sich auf inhaltliche Anforderungen. Die technischen Anforderungen werden als Rahmenbedingungen beachtet. Es soll jedoch stärker die Anspruchshaltung von Zielgruppen und die grundsätzliche Idee der Verwertung aus Geisteswissenschaften in den Mittelpunkt gerückt werden.

Ziel ist es, am Ende Handlungsempfehlungen für die Forschungsmuseen zur Nutzung digitaler Inhalte zu erarbeiten.

Um passende Konzepte entwickeln zu können, gibt es zwei Teilprojekte. Die acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft werden als Untersuchungsobjekte eingesetzt und übergreifende Ergebnisse zusammengetragen. Die kulturhistorischen und naturkundlichen Museen werden jeweils gesondert mit ihren spezifischen Anforderungen betrachtet.

Was machen die Teilprojekte?

Das Teilprojekt Kultur am Deutschen Schiffahrtsmuseum richtet sich auf die kulturhistorischen Museen und den Aspekt der externen Anfragen, damit verbundene Prozesse und Richtlinien und so vertiefend auf die Entwicklung von Geschäftsmodellen.

Der Verbundpartner im Externer Link: Teilprojekt Natur am Museum für Naturkunde in Berlin untersucht insbesondere die Anforderungen der naturkundlichen Museen und ethische Herausforderungen sowie Fragen zu Rechten und Lizenzen.


Grafikgestaltung: Copyright @ Nils Hoff


Projektteam:

Dr. Ursula Warnke
Hendrikje Brüning, M.A.


Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durch den Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Fördermaßnahme »Innovationsorientierung der Forschung«.

Logo BMBFNavi-Logo

Kontaktdaten

Hendrikje Brüning, M.A.
Tel. 0471482 07 72
Fax. 0471 482 07 78
bruening at dsm.museum