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Wilhelm Gustloff, Dieselmotor-Fahrgastschiff
(Schwesterschiffe: keine, aber ähnlich Robert Ley)
Autor: Dipl.-Ing.Rudolf Brenke

Die WILHELM GUSTLOFF an der Überseebrücke, ihrem Stammliegeplatz im Hamburger Hafen.
Foto: Hans Hartz / © DSM
Die Nationalsozialisten hatten schon kurz nach 1933 die Freizeitorganisation »Kraft durch Freude« als Unterorganisation der Deutschen Arbeitsfront mit dem propagierten Ziel gegründet, deutschen Arbeitern eine geruhsame Ferienerholung zu bieten. Dazu gehörten vor allem Seereisen ins Ausland, wobei man zugleich auf einen Propagandaeffekt für die soziale Komponente des Nationalsozialismus hoffen konnte. Zu diesem Zweck wurden ab 1934 zunächst einige vorhandene, zudem durch die allgemeine wirtschaftliche Situation unterbeschäftigte Fahrgastschiffe gechartert, so zum Beispiel die SIERRA CORDOBA, SIERRA MORENA (ab 1934 DER DEUTSCHE), ST. LOUIS, STUTTGART, MONTE OLIVIA, und OCEANA. Weil immer mehr Menschen von einer Seereise träumten und zudem Mehrklassenschiffe nicht ganz den Vorstellungen der NS-Gemeinschaft »Kraft durch Freude« von Gleichbehandlung entsprachen, wurde 1936 beschlossen, zwei eigene Einklassenschiffe in Auftrag zu geben. Den Zuschlag für den ersten Neubau erhielt die im Bau von Fahrgastschiffen sehr erfahrene Werft Blohm & Voss. Am 4. August 1936 fand in Hamburg die Kiellegung statt und bereits am 5. Mai 1937 folgte anlässlich des Stapellaufs die Taufe durch die Witwe eines in der Schweiz ermordeten Nationalsozialisten auf dessen Namen WILHELM GUSTLOFF. Nach dem Stapellauf fand auf der Elbe eine Parade ausfahrender »KdF«-Schiffe statt, die von Adolf Hitler an Bord des Aviso GRILLE abgenommen wurde.
Der komplette Artikel als PDF-Datei: << HIER >> (1.4 MB)
Autor: Dipl.-Ing.Rudolf Brenke

Die WILHELM GUSTLOFF an der Überseebrücke, ihrem Stammliegeplatz im Hamburger Hafen.
Foto: Hans Hartz / © DSM
Die Nationalsozialisten hatten schon kurz nach 1933 die Freizeitorganisation »Kraft durch Freude« als Unterorganisation der Deutschen Arbeitsfront mit dem propagierten Ziel gegründet, deutschen Arbeitern eine geruhsame Ferienerholung zu bieten. Dazu gehörten vor allem Seereisen ins Ausland, wobei man zugleich auf einen Propagandaeffekt für die soziale Komponente des Nationalsozialismus hoffen konnte. Zu diesem Zweck wurden ab 1934 zunächst einige vorhandene, zudem durch die allgemeine wirtschaftliche Situation unterbeschäftigte Fahrgastschiffe gechartert, so zum Beispiel die SIERRA CORDOBA, SIERRA MORENA (ab 1934 DER DEUTSCHE), ST. LOUIS, STUTTGART, MONTE OLIVIA, und OCEANA. Weil immer mehr Menschen von einer Seereise träumten und zudem Mehrklassenschiffe nicht ganz den Vorstellungen der NS-Gemeinschaft »Kraft durch Freude« von Gleichbehandlung entsprachen, wurde 1936 beschlossen, zwei eigene Einklassenschiffe in Auftrag zu geben. Den Zuschlag für den ersten Neubau erhielt die im Bau von Fahrgastschiffen sehr erfahrene Werft Blohm & Voss. Am 4. August 1936 fand in Hamburg die Kiellegung statt und bereits am 5. Mai 1937 folgte anlässlich des Stapellaufs die Taufe durch die Witwe eines in der Schweiz ermordeten Nationalsozialisten auf dessen Namen WILHELM GUSTLOFF. Nach dem Stapellauf fand auf der Elbe eine Parade ausfahrender »KdF«-Schiffe statt, die von Adolf Hitler an Bord des Aviso GRILLE abgenommen wurde.
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