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Highlight: Die Hansekogge von 1380
Highlight der schiffsarchäologischen Forschung
Als sich seefahrende deutsche Kaufleute zur Kaufmannshanse und später Städtehanse zusammenschlossen, um gemeinsam im Raum von Nord- und Ostsee Handel zu treiben, wurden Koggen vom 12. bis zum Ende des 14. Jahrhunderts zum dominierenden Schiffstyp zwischen Brügge im Westen, dem norwegischen Bergen im Norden und Nowgorod im Osten.
Koggesiegel, mit denen Städte wie Lübeck, Stralsund, Danzig oder auch Damme in den Niederlanden zeigten, dass sie zur Hanse gehörten, weisen den Schiffstyp als einmastiges Fahrzeug mit flachem Boden und vorderen und hinteren Steven aus. Typisch sind auch die Querbalken, die die Bordwand durchstoßen.
Die Bremer Hansekogge von 1380 im Museum ist weltweit das am besten erhaltene Exemplar dieses Schiffstyps. Ihr Fund am 8. Oktober 1962 in der Weser in Bremen war eine Sensation. Das Wrack bot erstmals die Möglichkeit sich im Detail mit der Konstruktion der Koggen auseinander zu setzen.
Heute bietet dieses Original einer Kogge Besuchern Gelegenheit, sich über den Schiffstyp, den Koggenbau, das Leben an Bord solcher Schiffe sowie über mittelalterlichen Seehandel in Nord- und Ostsee zu informieren.




Tankers VARICELLA