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08. Juni – 09. Juni 2013
Lange Nacht der Kultur. Eine Nacht im Deutschen Schiffahrtsmuseum
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18. Juni 2013
Schöne Grüße aus Singapur: Seefahrt und Familie. Eröffnung der Sonderausstellung
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Polar- / Meeresforschung
Deutsche Beiträge zur Erforschung der Meere und der Polargebiete
Ohne die Weltmeere würden sich in kurzer Zeit Wüsten ausbreiten, die Temperaturen würden zwischen brennender Hitze am Tag und grimmiger Kälte in der Nacht wechseln – die Erde wäre unbewohnbar.
Seit langem schon werden die Ozeane erforscht. Als erstes deutsches Forschungsschiff ging 1874 die GAZELLE, eine dafür hergerichtete Fregatte der Kaiserlichen Marine, auf eine zweijährige Fahrt, um Wasser- und Bodenproben zu ziehen und biologische Netzfänge vorzunehmen.
Die METEOR, ursprünglich als Kanonenboot der Kaiserlichen Marine geplant, forschte von 1925 bis 1927 im Südatlantik. Dabei wurden durch Echolot erstmals quer durch den Atlantik Pro file des Meeresbodens erstellt. Aus Deutschland erkunden heute vor allem drei große Forschungsschiffe die Ozeane: Die METEOR III sammelt ihre Daten hauptsächlich im Atlantik, die SONNE im Pazifischen und im Indischen Ozean und die POLARSTERN in polaren Gewässern. Mit modernster Ausrüstung und zahlreichen Laboren ist die POLARSTERN seit 1982 das wichtigste Werkzeug der deutschen Polarforschung. Der kraftvolle Eisbrecher dient der Erforschung des Ozean-Eis-Atmosphäre-Systems und der Versorgung der Polarstationen. Er wird – wie auch die Landstationen in Arktis und Antarktis – vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung betrieben. Dabei werden seit Jahren besonders die Auswirkungen verfolgt, die das Abschmelzen des Eises in der Arktis auf die Atmosphäre hat – aber auch die Rückwirkungen dieser Veränderungen auf die Ausdehnung und 'Dicke' der Eisflächen.
Trotz der lebensfeindlichen Bedingungen in Eis und Schnee erforschten Wissenschaftler schon lange die Polargebiete. Viele von ihnen fanden dabei den Tod. Die deutsche Polarforschung begann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 1868 fuhr die GRÖNLAND und bald darauf auch die GERMANIA und die HANSA in die Arktis, und 1901 startete die Expedition des Forschungsschiffes GAUSS in die Südpolarregion.
Forschungsschwerpunkt
Forschungsschwerpunkt II
»Die deutsche Schifffahrt in den 1920er und 1930er Jahren im Spannungsfeld von Kontinuitäten, Krisen und Innovation«
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Wissenschaftliche Verantwortung
Dipl.-Geogr. Reinhard Hoheisel-Huxmann
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Tel. 0471 48207 15
Fax. 0471 48207 55
huxmann at dsm.museum
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