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Internationale Konferenz: Ein ziviler Ozean - ein maritimer Raum

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Call for Papers und Internationale Konferenz: Ein ziviler Ozean - ein maritimer Raum

Blog | | 08.06.2021

Ein ziviler Ozean - Ein maritimer Raum: Grenzen zwischen Krieg und Frieden auf See verhandeln 
Internationale Konferenz des Netzwerks Maritimer Museen der Nordsee 28. bis 30. April 2022, Bremerhaven/ Bremen - Call for Papers

Eine Konferenz in englischer Sprache.

Artefakte und Gemälde in maritimen Sammlungen und im Freilichtkulturerbe an den Nord 
Meeresküsten spiegeln Relikte des Ersten und Zweiten Weltkriegs wider. Sie bestimmen ein starkes 
ein starkes maritimes Flair, das mit einer spezifischen erinnerungspolitischen regionalen Identität verbunden ist. Neu denken 
maritime Geschichte muss jedoch die Rolle der Marinegeschichte in einem neuen Rahmen neu formulieren, um ihre heutige politische Bedeutung herauszuarbeiten. 
ihre gegenwärtige politische Bedeutung. 

Die Konferenz zielt auf eine allgemeine Neuinterpretation und Neuformulierung der Marinegeschichte in einem 
breiteren internationalen Kontext. Sie will einen Dialog zwischen maritimen und allgemeineren 
allgemeinen Bereichen der historischen, politischen und soziologischen Wissenschaften fördern. Es fragt nach der Rolle des Meeres 
als einem Raum, in dem die Grenzen zwischen Recht und Unrecht, zwischen Freiheit und 
Souveränität, zwischen Krieg und Frieden ausgehandelt wurden. Es evaluiert die spezifische Rolle des Meeres 
als Raum politischer und wirtschaftlicher Interaktion und betrachtet die Rolle des Meeres als Rahmen 
für technologische Innovationen an der Schwelle zwischen militärischen und wissenschaftlichen Institutionen. 

Die Tagung richtet sich an maritime (Kunst-)Historiker, Archäologen, Politik- und Sozialwissenschaftler, 
aber auch Spezialisten auf dem Gebiet des maritimen Rechts, des Schiffbaus sowie Aktive in der Schiffs 
Schiffbau sowie Aktive aus der Schiffsindustrie und dem Sicherheitsmanagement auf See sowohl aus zivilen 
Institutionen. Sie konzentriert sich auf die Neuzeit, um Forschungs- und Ausstellungsthemen mit 
Themen mit gegenwärtigen und zukünftigen globalen Herausforderungen im Zusammenhang mit Krieg und Frieden auf See zu verbinden. 

Bestätigte Key Note Speaker sind Prof. Dr. Anita van Dissel (Universiteit Leiden), Prof. Dr. 
Juergen Elvert (Universität Köln) und Prof. Dr. Andrew Lambert (King's College, UK).


Vorläufiger Entwurf des Programms

Panel 1: Verstrickte maritime Kultur

Das Panel zielt darauf ab, die vielfältigen kulturellen Interdependenzen zwischen Meer und Land zu thematisieren 
in Bezug auf die Frage, ob und wie Krieg und Frieden diese Interdependenzen beeinflusst oder gar geformt haben 
Interdependenzen beeinflusst oder gar geprägt haben, sei es die Marinemode im kaiserlichen Deutschland oder individuelle Biographien von Seefahrern, die zwischen Marine und ziviler Seefahrt schwanken. Es geht auch darum, Schiffe als Träger von entweder friedlichen Träumen oder imperialen Projekten, oft beides vereint in einer Schiffsgeschichte. 

Panel 2: Maritime Technologien zwischen Krieg und Frieden

Viele technologische Innovationen sind aufgrund finanzieller Anstrengungen zur Problemlösung entstanden 
die konsequente militärische Vorteile versprachen. So begleitet eine manchmal versteckte militärische Agenda 
die Geschichte der Technologie begleitet. Die Aufdeckung dieser versteckten Agenda hilft zu zeigen, unter zu zeigen, unter welchen Umständen technologische Innovationen gemacht wurden und zu fragen, wie und wann sie auch für nicht-militärische Nutzungen eingesetzt wurden. Gleichzeitig will sie auch den Transfer und den Einfluss 
und den Einfluss von wissenschaftlichen Konzepten auf die Militärtechnik untersuchen. In einem sehr breiten Kontext hilft es einen differenzierten Blick auf die "Uninteressiertheit" technologischer Innovationen und den Ort dieser Innovationen in spezifischen sozialen und politischen Konstellationen. Das Panel regt an 
explizit dazu, sich mit dem Thema Schiffbau und Risikomanagement in Zeiten von Frieden und Krieg.

Panel 3: Ressourcen auf See

Das Meer als Raum für Handel und als Raum, dessen Ressourcen im globalen Maßstab bewertet werden 
beeinflusst die Grenzen zwischen Krieg und Frieden immens. Das Panel fokussiert auf die 
Interaktion zwischen Seekriegsführung und Handel sowie zwischen militärischen Interessen und ziviler 
Handelsschifffahrt sowie der Fischerei. Es zielt darauf ab, verflochtene politische Agenden hinsichtlich 
wirtschaftlichen und politischen Interessen zu erkennen und zu fragen, ob und wie das Meer diesen Interdependenzen einen 
spezifischen Rahmen gibt, der politische Konflikte entweder verlängert oder beschleunigt.


Panel 4: Der Blick zurück in die Zukunft: Schiffswracks und museale Artefakte

Mit dem Verbleiben eines Großteils der Schiffswracks einschließlich der Munition auf dem Grund des Meeres bleibt eine breite 
Fragen, wie wichtig wir das Erbe des maritimen Krieges und Frieden: Die ökologischen Folgen dieser Gegenstände sind erst ansatzweise erforscht und 
ins öffentliche und politische Bewusstsein zu rücken. Andererseits stellen Schiffswracks auch sehr oft Gräber und Gedenkstätten, die eine gewisse kulturelle Haltung (oder totale Vernachlässigung) offenbaren. Zuletzt aber nicht zuletzt verbindet das Ausstellen von Überbleibseln des Krieges und des Seefriedens in Museen unsere Sammlung 
zu gegenwärtigen und zukünftigen politischen Entwicklungen.

Offenes Forum zur Präsentation von Museums- und Ausstellungsprojekten über Poster oder Homepages

Entweder Last oder Potenziale: Maritime Artefakte stellen oft einen großen Teil der maritimen Museums 
Sammlungen und müssen daher bei der Neugestaltung von Dauerausstellungen Dauerausstellungen oder bei der Planung neuer Ausstellungen berücksichtigt werden. In unserem offenen Forum wollen wir Ihnen einen Raum geben um entweder konzeptionelle Ideen rund um das Verhältnis von Seekrieg und Bürgerkrieg 
in Ihr Museumskonzept einfließen zu lassen oder Sie auch einzuladen, zukünftige Museumsthemen zu erproben. Beiträge für dieses Panel können entweder in Form von Postern oder durch die Präsentation von virtuellen Lösungen dargestellt werden. Bitte nennen Sie Sie den Titel des Projekts, reichen Sie eine kurze Projektbeschreibung ein (400-600 Zeichen inklusive Leerzeichen) und fügen Sie eventuell Links zu für das Projekt relevantem Material hinzu.

Die Konferenz wird vom Netzwerk der Maritimen Museen der Nordsee organisiert 
(https://www.dsm.museum/forschung/kooperatives-forschen/netzwerk-maritimer-museender-nordseecommittee). Wir ermutigen Museen und Ausstellungsmacher dringend dazu 
an einem offenen Forum mit Posterpräsentationen teilzunehmen, sowohl analog als auch digital, um aktuelle Ausstellungs- oder Erneuerungsprojekte in Bezug auf das Konferenzthema zu diskutieren. 
Eine Veröffentlichung des Tagungsbandes in einem peer-reviewed Format ist geplant.

Sie können entweder einen Beitrag zu den vier thematischen Panels oder zu dem unten beschriebenen offenen Forumsformat einreichen. Bitte senden Sie einen Titel und ein Abstract von ca. 300-500 Zeichen in englischer Sprache an Ruth Schilling: schilling@dsm.museum bis zum 1. Oktober 2021. Sie werden 
Sie werden spätestens bis zum 1. November 2021 über die Teilnahme informiert. Die Reisekosten für alle 
aktiven Teilnehmer werden erstattet.


Das wissenschaftliche Organisationskomitee Anne Tove Austbo (Stavanger, NO); Annette de Wit 
(Rotterdam, NL); Stephan Huck (Wilhelmshaven, Deutschland) Ursula Richenberger (Hamburg, 
Deutschland) Ruth Schilling (Bremerhaven, Deutschland), 19.05.2021

 

Kontakt

Prof. Dr. Ruth Schilling

0471 48 207 833

Schilling@dsm.museum

Öffnungszeiten

Kogge-Halle öffnet wieder ab 30. Juli, Führungen und Schiffsbesichtigungen sind bereits möglich.

Weitere Infos

Anfahrt

Deutsches Schifffahrtsmuseum
Hans-Scharoun-Platz 1
D-27568 Bremerhaven

Kontakt

T. +49 471 482 07 0
M. info@dsm.museum

KontaktformularAnsprechpartner:inAusschreibungen

Haben Sie Anregungen? Dann teilen Sie uns diese unter feedback@dsm.museum mit.

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