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Veranstaltungen

24. Januar 2018

Die Reederei Hartmann und ihre schwimmende Pipeline
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03. Februar – 18. Februar 2018

»Aufbruch ins Ungewisse – Ästhetische Forschungen zu Schifffahrt und Meer«
Aufbruch ins Ungewisse Studierende der Universität Bremen stellen Arbeiten zu ästhetischen Feldforschungen aus
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18. Februar 2018

Macht und Pracht historischer Raumausstattungen: Arthur Fitgers monumentaler Gemälde-Zyklus
Vortrag von Eva-Maria Bongardt
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PDF: Programmflyer 2017/2018 (2,4 MB)

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WSS 10

Tragflügelboot

Tragflügelboot WSS 10
Bauwerft:         G. C. Jensen Nachf., Hamburg
Baujahr: 1954 (Patent: Friedrich Hermann Wendel, Hamburg)
Umbau: 1956, bei H. C. Stülcken Sohn, Hamburg
Länge über alles: 9,20 m
Breite des Rumpfes: 1,95 m
Breite im Bereich der Tragflügel: 4,20 m
Seitenhöhe: 1,125 m
Tiefgang in Ruhe: 2,05 m
Tiefgang in Fahrt: 0,65 m
Leergewicht: 4 Tonnen
Maschinenanlage: 3  Ford-V8-Otto-Motoren
Maschinenleistung: 180 PS
Geschwindigkeit: 25 bis 30 Knoten
Fahrgäste: 5 bis 8 Personen

 

Die WSS 10 – WSS steht für »Wendel-Schnellschiff« – wurde nach ihrem Konstrukteur, dem Hamburger Schiffbauingenieur Friedrich Hermann Wendel, benannt. Da sich dieses Tragflügelboot bei der Fahrt über die Wasseroberfläche erhob, konnte es unabhängig vom Seegang über die Wellen gleiten. In den 1950er und 1960er Jahren fuhr es als Versuchsfahrzeug auf der Elbe und der Weser.

Auch wenn sich in Deutschland die Tragflügeltechnik nicht durchgesetzt hat, zählt die aus Stahlblech gebaute WSS 10 zu den Besonderheiten hiesiger Schiffbaukunst.  Im Vergleich zum Flugzeug sind alle Tragflächen sehr klein, da der im Wasser erzeugte Auftrieb um ein Vielfaches größer ist als in der Luft. Zugleich ist der Widerstand bei der Fahrt gering, da der Rumpf dann aus dem Wasser auftaucht.

1972 stiftete Friedrich Hermann Wendel das seltene Schiff dem Deutschen Schiffahrtsmuseum. 1976 wurde es im Freilichtmuseum so aufgestellt, dass die verstellbaren Tragflächen mit dem Propellerantrieb zu sehen sind.

Lageplan

Interaktiver Lageplan

Interaktiver Lageplan
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