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Vom Forschungsreaktor zum »Atomschiff« OTTO HAHN

Die Entwicklung von Kernenergieantrieben für die Handelsmarine in Deutschland

Vom Forschungsreaktor zum »Atomschiff« OTTO HAHN
Hajo Neumann
Bremen: Verlag H.M. Hauschild
Deutsche Maritime Studien/German Maritime Studies, Band 7

1. Auflage 2009, XVI, 261 Seiten, 35 Abbildungen, 17 x 22 cm, Hardcover, gebunden, 670 g
ISSN 1860-9899ISBN 978-3-89757-446-5
32,00 EUR Kaufen
Restbestand des DSM (verlagsseitig vergriffen).
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Zum Inhalt

Als 1955 das erste amerikanische Atom-U-Boot NAUTILUS vom Stapel lief, endete für die Bundesrepublik Deutschland gerade das 10-jährige Verbot der Kernforschung. Zunächst mussten deutsche Wissenschaftler sich mit Forschungsreaktoren zufriedengeben; militärische Entwicklungen blieben weiterhin untersagt. Begünstigt durch die Atombegeisterung der 1950er Jahre widmeten sich die beiden Physiker Erich Bagge und Kurt Diebner der Entwicklung von Kernenergieantrieben für künftige Handelsschiffe. Sie wollten den Forschungsvorsprung des Auslandes so rasch wie möglich aufholen. Finanziert durch staatliche Fördergelder und gestützt auf Know-how aus den USA entstand in Geesthacht die Reaktorstation GKSS, die sich rasch zum Großforschungszentrum entwickelte. In den 1960er Jahren konnte dort das erste deutsche Atomschiff OTTO HAHN geplant und betrieben werden.

Diese Arbeit schildert den Bau des Schiffes ebenso wie die Bemühungen um Folgeprojekte und das Scheitern an politischen und administrativen Hürden. Sie legt ihr Schwergewicht auf die Analyse des Zusammenspiels von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.


Über den/die Autor/In

Hajo Neumann, Jahrgang 1977, studierte Geschichte und Amerikanistik in Hamburg. Sein Studium schloss er 2004 mit einer Arbeit über U-Boot-Literatur ab. Promotion 2008. Seit 2007 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Marinemuseum und lebt in Sande bei Wilhelmshaven.