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Veranstaltungen

22. Oktober 2017

Schätze aus unserer Sammlung
Frederic Theis: Zwischen Kogge und Galeone. Schiffbau vom Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit.
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26. Oktober 2017

Podiumsdiskussion zum »Meeresatlas«
Meer oder weniger? Ein Abend über die Bedeutung und Bedrohung der Weltmeere
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07. November 2017

Generalumbau der QUEEN ELIZABETH 2 vom Oktober 1986 bis April 1987 in 179 Tagen auf der Lloyd Werft in Bremerhaven
Filmvortrag der Schiffahrtsgeschichtlichen Gesellschaft Bremerhaven e. V. in Kooperation mit dem Stadtarchiv Bremerhaven, dem Deutschen Schiffahrtsmuseum (DSM), dem Heimatbund der »Männer vom Morgenstern«, dem Nautischen Verein zu Bremerhaven und dem VDI Unterweser Bezirksverein
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PDF: Programmflyer 2017/2018 (2,4 MB)

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Schrumpfendes Holz, wachsendes Eisen

Restaurierungsausstellung über das KUR-Projekt »Massenfunde in archäologischen Sammlungen« vom 12. Februar 2012 bis 24. Oktober 2014

12. Februar 2013 – 24. Oktober 2014

Schrumpfendes Holz, wachsendes Eisen

Archäologisches Holz und Eisen gehören zu den am schwierigsten zu konservierenden Materialien: Während sie im Boden mitunter Jahrtausende überdauert haben, beginnen sie häufig sofort nach der Bergung zu zerfallen. Holz schrumpft und zerreißt, wenn es unkontrolliert getrocknet wird, Eisen zerbirst quasi in Zeitlupe durch die neu beginnende voluminöse Korrosion in seinem Innern. Besonders bei großen Fundmengen sind also schnelle konservatorische Maßnahmen erforderlich.

Diese besondere Problematik wurde im Rahmen des Forschungsprogramms KUR von der Archäologischen Staatssammlung München in Zusammenarbeit mit dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz und anderen Projektpartnern untersucht. KUR ist das Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut, eine Projektreihe, die von der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder ins Leben gerufen worden ist. Im Rahmen des dreijährigen Projektes "Massenfunde in archäologischen Sammlungen" wurden einige der derzeit gängigsten Holz- und Eisenkonservierungsmethoden ausgewählt und miteinander verglichen.

Die Ausstellung "schrumpfendes Holz, wachsendes Eisen" stellt nun erstmalig die Problematik um die archäologischen Materialien Holz und Eisen sowie die verschiedenen Lösungsansätze, die im Projekt behandelt wurden, auch für Laien verständlich vor. Dabei sind nicht nur gut konservierte Objekte zu sehen, sondern es werden gezielt auch Stücke gezeigt, die weniger unter dem Zahn der Zeit als eher unter mangelhafter Lagerung gelitten haben. Neben den archäologischen Funden sind ebenso Pulverproben und Holzprobekörper ausgestellt, die in den Experimenten untersucht wurden. Sie erzählen aus dem Projektalltag und beleuchten die anspruchsvolle naturwissenschaftliche Seite der Restaurierung. (Quele: Pressemitteilung Archäologische Staatssammlung München)

Die Sonderausstellung Externer Link: "Schrumpfendes Holz, wachsendes Eisen" ist vom 28. Oktober 2014 bis 25. Januar 2015 im Deutschen Bergbau-Museum Bochum zu sehen.