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Schifffahrt und Schiffbau in einer Hand

Die Firmen der Familie Rickmers 1918–2000

Schifffahrt und Schiffbau in einer Hand
Jörn Lindner
Bremen: Verlag H.M. Hauschild
Deutsche Maritime Studien/German Maritime Studies, Band 9

1. Auflage 2009, XXIV, 400 Seiten, 49 Abbildungen, 17 x 22 cm, Hardcover, gebunden, 940 g
ISSN 1860-9899ISBN 978-3-89757-453-3
48,00 EUR Kaufen
Restbestand des DSM (verlagsseitig vergriffen).

Bände 8 und 9 auch zusammen im Schuber erhältlich:
ISSN 1860-9899ISBN 978-3-89757-518-9
Vergriffen derzeit nicht bestellbar
Unsere Lieferbedingungen

Zum Inhalt

Im Jahr 2009 kann die Familie Rickmers auf eine 175-jährige Firmengeschichte zurückblicken. Seit nunmehr fünf Generationen findet noch heute Schifffahrt und vier Generationen lang fand Schiffbau unter dem Namen Rickmers statt. Diese Verbindung zweier grundsätzlich unterschiedlicher Gewerbearten, von transportierendem Export- und produzierendem Metallgewerbe in einem Konzern ist in der westdeutschen Schifffahrtsbranche nahezu einmalig. Dabei war eine Weiterführung des Betriebes im Laufe der Jahrzehnte oftmals fraglich. Doch warum war den Unternehmungen der Familie Rickmers zwischen 1918 und 2000 trotz zahlreicher intern oder extern induzierter Krisen ein dynastischer Erfolg vergönnt?

Ziel der Arbeit ist die Analyse der Handlungsspielräume der Unternehmensführung der drei Kernunternehmen Rickmers Rhederei AG, Rickmers-Linie und Rickmers Werft in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, von der »Weimarer Republik« über das Dritte Reich hin zur Bundesrepublik Deutschland. Der Autor geht der Frage nach, inwiefern sich die historischen Brüche und Zäsuren begünstigend oder hemmend auf die Entwicklung der verschiedenen Firmen der Familie Rickmers ausgewirkt haben.


Über den/die Autor/In

Jörn Lindner, Jahrgang 1977, studierte Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Politische Wissenschaft sowie Sozialpsychologie an der Universität Hamburg. Forschungsschwerpunkte bildeten die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts sowie die Schifffahrtsgeschichte. Magisterarbeit zum Einsatz von Zwangsarbeitern in der deutschen U-Boot-Fertigung während des Zweiten Weltkrieges. 2005 Mitarbeiter der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg. 2009 Promotion an der Universität Hamburg. Daneben Veröffentlichungen zur Hamburger Regional- und Architekturgeschichte.