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Veranstaltungen

28. Februar 2018

Auf den Spuren der Meuterer der »Bounty«
Bild- und Filmvortrag von Wolfgang Pistol
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12. März 2018

Umweltschutz, Digitalisierung und verschärfter Wettbewerb -aktuelle Herausforderung für die deutsche Seeschifffahrt
Vortrag von Herr Kapitän Alfred Hartmann, Verband Deutscher Reeder
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18. März 2018

Fragen an die Herkunft - Provenienzforschung im Deutschen Schiffahrtsmuseum
Vortrag von Dr. Kathrin Kleibl
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PDF: Programmflyer 2017/2018 (2,4 MB)

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Provenienzforschung

Fragen an die Herkunft

15. Mai 2017 – 31. März 2018

Provenienzforschung

„Durch spektakuläre Pressemitteilungen, wie den Fall des Münchner Kunstsammlers Cornelius Gurlitt, gelangte das Thema NS-Raubgut vermehrt in den Blick der Öffentlichkeit. Als Raubgut bezeichnet man Kunst- und Kulturgut, das zwischen 1933 und 1945 - aus Gründen religiöser oder politischer Verfolgung - ihren Besitzern von den Nationalsozialisten gewaltsam entzogen wurde. Die geraubten Objekte wurden verbracht und verkauft. Somit gelangten sie in private Sammlungen und öffentliche Museen, wo sie sich zum großen Teil heute noch befinden.

Die Provenienzforschung beschäftigt sich mit der Untersuchung der Herkunft und der Rekonstruktion unterschiedlicher Besitzverhältnisse von Kunst- und Kulturgut. Seit Februar 2017 werden Objekte unserer Sammlungen systematisch auf ihre Provenienzen hin überprüft. Ziel ist eine lückenlose Aufarbeitung der jeweiligen Besitzverhältnisse eines Objektes und die Identifizierung von möglich vorhandenem NS‐Raubgut.“

 

Gezeigt werden 3 Objekte - 2 Gemälde, 1 Standuhr - die derzeit Gegenstand der Provenienzforschung im DSM sind. Dem Besucher sollen dadurch Einblicke in die Forschungen »hinter den Kulissen« des DSMs und in die Arbeit eines Provenienzforschers gegeben werden. Der Besucher kann auf den beiden Bildern, die mit den Rückseiten nach Vorne ausgestellt sind, selbst auf Spurensuche gehen. Es werden flankierend Informationen bereitgestellt, die den Besucher für das Thema Raubkunst sensibilisieren sollen. Ferner wird darüber informiert, was mit als Raubkunst identifizierten Objekten geschieht.

Die Ausstellung ist als semi-permanent zu verstehen, sprich, die Objekte in der Ausstellungseinheit können nach einiger Zeit ausgetauscht werden. Damit möchte das DSM seine Forschungen transparent für die Öffentlichkeit machen.

 

Wissenschaftliche Verantwortung

Dr. Kathrin Kleibl
Tel. 0471 482 07 835
Fax. 0471 482 07 55
kleibl at dsm.museum