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Veranstaltungen

26. Oktober 2017

Podiumsdiskussion zum »Meeresatlas«
Meer oder weniger? Ein Abend über die Bedeutung und Bedrohung der Weltmeere
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07. November 2017

Generalumbau der QUEEN ELIZABETH 2 vom Oktober 1986 bis April 1987 in 179 Tagen auf der Lloyd Werft in Bremerhaven
Filmvortrag der Schiffahrtsgeschichtlichen Gesellschaft Bremerhaven e. V. in Kooperation mit dem Stadtarchiv Bremerhaven, dem Deutschen Schiffahrtsmuseum (DSM), dem Heimatbund der »Männer vom Morgenstern«, dem Nautischen Verein zu Bremerhaven und dem VDI Unterweser Bezirksverein
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10. November 2017

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PDF: Programmflyer 2017/2018 (2,4 MB)

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Provenienzforschung – Fragen an die Herkunft

15. Mai 2017 – 31. März 2018

Provenienzforschung – Fragen an die Herkunft

„Durch spektakuläre Pressemitteilungen, wie den Fall des Münchner Kunstsammlers Cornelius Gurlitt, gelangte das Thema NS-Raubgut vermehrt in den Blick der Öffentlichkeit. Als Raubgut bezeichnet man Kunst- und Kulturgut, das zwischen 1933 und 1945 - aus Gründen religiöser oder politischer Verfolgung - ihren Besitzern von den Nationalsozialisten gewaltsam entzogen wurde. Die geraubten Objekte wurden verbracht und verkauft. Somit gelangten sie in private Sammlungen und öffentliche Museen, wo sie sich zum großen Teil heute noch befinden.

Die Provenienzforschung beschäftigt sich mit der Untersuchung der Herkunft und der Rekonstruktion unterschiedlicher Besitzverhältnisse von Kunst- und Kulturgut. Seit Februar 2017 werden Objekte unserer Sammlungen systematisch auf ihre Provenienzen hin überprüft. Ziel ist eine lückenlose Aufarbeitung der jeweiligen Besitzverhältnisse eines Objektes und die Identifizierung von möglich vorhandenem NS‐Raubgut.“

 

Gezeigt werden 3 Objekte - 2 Gemälde, 1 Standuhr - die derzeit Gegenstand der Provenienzforschung im DSM sind. Dem Besucher sollen dadurch Einblicke in die Forschungen »hinter den Kulissen« des DSMs und in die Arbeit eines Provenienzforschers gegeben werden. Der Besucher kann auf den beiden Bildern, die mit den Rückseiten nach Vorne ausgestellt sind, selbst auf Spurensuche gehen. Es werden flankierend Informationen bereitgestellt, die den Besucher für das Thema Raubkunst sensibilisieren sollen. Ferner wird darüber informiert, was mit als Raubkunst identifizierten Objekten geschieht.

Die Ausstellung ist als semi-permanent zu verstehen, sprich, die Objekte in der Ausstellungseinheit können nach einiger Zeit ausgetauscht werden. Damit möchte das DSM seine Forschungen transparent für die Öffentlichkeit machen.

 

Wissenschaftliche Verantwortung

Dr. Kathrin Kleibl
Tel. 0471 482 07 835
Fax. 0471 482 07 55
kleibl at dsm.museum