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Programmflyer Sommer 2017

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Eröffnung der Sonderausstellung »Wohin?« am Sonntag, den 12. März 2017, um 11.15 Uhr in der Kunststiftung Lilienthal

Das Deutsche Schiffahrtsmuseum – Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte (DSM) beteiligt sich an der Ausstellung »Wohin? Auswanderung, Flucht, Vertreibung – Migration in drei Jahrhunderten« in der Kunststiftung Lilienthal

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Die einen sehnen sich nach einem Neustart im Ausland, die anderen fliehen vor Terror oder werden wegen ihrer Herkunft vertrieben. Migration und Flucht haben viele Gesichter. Ihnen widmet sich ab dem 12. März 2017 die Ausstellung »Wohin?« in der Kunststiftung Lilienthal. Das Museum vor den Toren Bremens zeigt bis zum 24. September 100 Gemälde, Grafiken, Fotos und Installationen.

 

»Wohin?« zeigt Beispiele aus drei verschiedenen Epochen. Fotos der Deutschen Presse-Agentur dokumentieren die aktuelle Situation in griechischen Auffanglagern, in der zerbombten syrischen Stadt Aleppo oder Fluchtversuche übers Mittelmeer. Der zweite Schwerpunkt liegt auf der großen Einwanderungswelle nach Nordamerika im 19. und frühen 20. Jahrhundert.

 

Unter der Leitung der Kunsthistorikerin Eva-Maria Bongardt zeigt das DSM 17 Gemälde und Grafiken zum Thema "Auswandern per Schiff" vom 19. Jahrhundert bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges in der Ausstellung. Die Motive reichen von Ozeanriesen bis hin zu Plakaten, die Mädchen vor Menschenhändlern warnen. Historische Aufnahmen sowie Holzschnitte und Zeichnungen aus dem Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg erzählen von den Strapazen der nach dem Zweiten Weltkrieg Vertriebenen. Die Deutsche Presseagentur unterstützt das Vorhaben durch die Bereitstellung von aktuellem Bildmaterial.

 

Die Ausstellung läuft bis zum 24. September 2017.

 

Anmeldungen und Informationen:

Telefon: 04298 907641 oder 04298 6185

Fax: 04298 697782

info at kunststiftung-lilienthal.de

Externer Link: www.kunststiftung-lilienthal.de

 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14.00 Uhr – 18.00 Uhr, Sonntag 10.00 Uhr – 18.00 Uhr, Montag Ruhetag

Pressemitteilung 02/17 • regional
vom 10. März 2017