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Das Deutsche Schiffahrtsmuseum auf neuem Kurs

Neugestaltung des DSM beginnt mit der Sanierung der Kogge-Halle.

AufbauNach zwei Jahren Gedankenarbeit »hinter den Kulissen« ist es nun soweit: Das Deutsche Schiffahrtsmuseum (DSM) schließt einen Teil seiner Dauerausstellung. Das zentrale Objekt des Museums – das 600 Jahre alte Schiffswrack einer Kogge – wird die nächsten sechs Monate für die Besucherinnen und Besucher nicht zu sehen sein. Die Wiedereröffnung am Ende des Jahres ist der erste Schritt zur Neugestaltung des Museums. Die Neugestaltung soll in mehreren Schritten bis 2020 umgesetzt sein.

»Wir freuen uns sehr, dass wir die Neugestaltung des Museums als erstes in der Kogge-Halle sichtbar machen können«, so die Geschäftsführende Direktorin Sunhild Kleingärtner. Sie legt mit der unmittelbar bevorstehenden Neugestaltung einen besonderen Schwerpunkt auf die Ausstellungen. »Die Ausstellungen bieten die wohl vielfältigste Möglichkeit, ganz unterschiedlichen Personengruppen unsere Forschung zu vermitteln.« In mehreren Schritten sollen mehr und vor allem auch jüngere Menschen für die Forschung mit Schiffen und über Schiffe interessiert und begeistert werden.



Blick in das Auftaktmodul zur Bremer Kogge: Fund, Bergung und Konservierung werden auf Leuchttischen rekonstruiert. Rechts im Bild die Backbordwand der Kogge, an der auch in der Ausstellung weiterhin geforscht wird.




Band der Schiffe






Ein verspiegeltes Band der Schiffsmodelle, das sich künftig durch das ganze Museum ziehen wird, zeigt Objekte aus dem großen Fundus an Schiffsmodellen des Museums und versieht diese mit Kontextinformationen.



Senatorin Quante-Brandt verantwortet seit Jahresbeginn das DSM als Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft. »Dass die Umsetzung der Neukonzeption der Ausstellungen am DSM jetzt Fahrt aufnimmt ist ein wichtiges und positives Signal für den Wissenschaftsstandort des Landes Bremen. Diese Neukonzeption wird durch ausgezeichnete Forschung unterlegt. Mit einer hohen Qualität der attraktiven Ausstellungen werden viele Besucherinnen und Besucher den Weg in das Deutsche Schiffahrtsmuseum finden.«

Der Ausstellungsgestaltung geht eine Sanierung der jeweiligen Gebäudeteile voraus, zunächst der Kogge-Halle, dann des Erweiterungsgebäudes mit der großen Glasfront und schließlich des Ursprungsgebäudes mit den verschiedenen Ebenen von Hans Scharoun.

Den symbolischen »Startschuss« gab Anfang Mai der Stiftungsrat des Deutschen Schiffahrtsmuseums infolge seiner Beratung. Er spricht nun nicht mehr von einem vor allem städtebaulich geprägten Masterplan, sondern von einer wissenschaftsgeleiteten Neugestaltung des Deutschen Schiffahrtsmuseums.

ForschungsfragenForschungsfragen und Besucherpartizipation: Rund um die Bremer Kogge erscheinen Fragen, die Besucher hier selbst hinterlassen können und die von den Museumswissenschaftlern beantwortet werden.


Auch der Oberbürgermeister der Seestadt Bremerhaven, Melf Grantz, zeigt sich begeistert darüber, dass es nun losgeht: »Wir sind stolz darauf, ein Leibniz-Forschungsmuseum mit einer neuen Ausstellung direkt hier am Deich an unserer Flaniermeile zu haben. Es gilt nun, zügig alles dafür zu tun, den Status des Forschungsmuseums weiter zu erhalten, die Ausstellung zu attraktivieren und die notwendigen Sanierungsschritte im Rahmen der vorhandenen Mittel vorzunehmen. Von Seiten der Stadt wurden darüber hinaus bereits Latz + Partner für die zukünftige Freiraumgestaltung beauftragt. Latz + Partner haben auch das Außengelände der Havenwelten gestaltet.«

Bei der Neugestaltung des Deutschen Schiffahrtsmuseum wird das Direktorium als Bauherr von einer engagierten Mitarbeiterschaft, einem interessierten Förderverein, einem kompetenten Planungsteam und öffentlichen Zuwendungsgebern der Stadt, des Landes und des Bundes unterstützt.

Pressemitteilung 10/16 • überregional
vom 26. Mai 2016

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