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Veranstaltungen

17. Oktober – 19. Oktober 2017

Colonialism and Commerce in the North Atlantic (c. 1500 to 1800)
Workshop des leibnizgeförderten DSM-Projekts »Zwischen Nordmeer und Nordatlantik« gemeinsam mit einer internationaler Forschergruppe zum dänischen Handelsmonopol in Island
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19. Oktober 2017

Science Slam Bremerhaven
Der besondere Wettstreit - und du bist die Jury
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19. Oktober 2017

Der Ausbau des Kaiser-Wilhelm-Kanals (Nord-Ostsee-Kanal) von 1907 bis 1914
Vortrag von Uwe Steinhoff
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PDF: Programmflyer 2017/2018 (2,4 MB)

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Moderne Navigation

Wie immer neue Techniken die Sicherheit und die Orientierung auf den Meeren verbessern

Moderne NavigationAls in den 1950er Jahren das Radar in Deutschland auch für zivile Schiffe eingeführt wurde, verringerte sich die Zahl der Zusammenstöße. Das hätte schon zu Beginn des Jahrhunderts so sein können, wenn damals die Bedeutung einer genialen Erfindung erkannt worden wäre: Angeregt durch die Erkenntnisse des Physikers Heinrich Hertz über elektromagnetische Wellen, entwickelte der junge Hochfrequenztechniker Christian Hülsmeyer 1904 sein Telemobiloskop, von dem hier einige Teile zu sehen sind. Es sandte Radiowellen aus und maß die Zeit, bis sie von den Metallflächen eines Schiffs zurückgeworfen wurden. Daraus ließ sich die Entfernung von nicht sichtbaren Schiffen berechnen.

Der Name Radar entstand übrigens aus dem englischen »Radio Detection and Ranging« und bedeutet Erkennung und Messung durch Radiowellen. Radiowellen werden u.a. auch im Funkverkehr eingesetzt, in Deutschland zuerst im Jahr 1900 auf dem Schnelldampfer KAISER WILHELM DER GROSSE. Seit Anfang der 1950er Jahre wurde der UKW-Sprechfunk zunächst in Häfen, dann auch für die küstennahe Fahrt eingesetzt. Mit Lang-, Grenz- und Kurzwellensendern überwand man größere Entfernungen, bis sie durch satellitengestützte Funksysteme verdrängt wurden.

Auch die Navigation nutzt Funkwellen. Seit dem Zweiten Weltkrieg entwickelten sich verschiedene Verfahren der Funknavigation, wie Omega, Loran und Decca. Auch das heute jedem bekannte GPS (Global Positioning System) nutzt von Satelliten ausgesandte Funkwellen zur Ortung. Mit ECDIS, einem elektronischen Seekarten- und Informationssystem, lassen sich Karten bis in kleinste Details vergrößern. In Verbindung mit einem GPS-Empfänger kann der Nautiker auf der Schiffsbrücke die genaue Position und den Kurs seines Schiffs auf der Karte verfolgen.

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Interaktiver Lageplan

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Wissenschaftliche Verantwortung

Dr. Albrecht Sauer
Tel. 0471 482 07 25
Fax. 0471 482 07 55
sauer at dsm.museum