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Veranstaltungen

22. Oktober 2017

Schätze aus unserer Sammlung
Frederic Theis: Zwischen Kogge und Galeone. Schiffbau vom Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit.
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26. Oktober 2017

Podiumsdiskussion zum »Meeresatlas«
Meer oder weniger? Ein Abend über die Bedeutung und Bedrohung der Weltmeere
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07. November 2017

Generalumbau der QUEEN ELIZABETH 2 vom Oktober 1986 bis April 1987 in 179 Tagen auf der Lloyd Werft in Bremerhaven
Filmvortrag der Schiffahrtsgeschichtlichen Gesellschaft Bremerhaven e. V. in Kooperation mit dem Stadtarchiv Bremerhaven, dem Deutschen Schiffahrtsmuseum (DSM), dem Heimatbund der »Männer vom Morgenstern«, dem Nautischen Verein zu Bremerhaven und dem VDI Unterweser Bezirksverein
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PDF: Programmflyer 2017/2018 (2,4 MB)

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Generalumbau der QUEEN ELIZABETH 2 vom Oktober 1986 bis April 1987 in 179 Tagen auf der Lloyd Werft in Bremerhaven

Filmvortrag der Schiffahrtsgeschichtlichen Gesellschaft Bremerhaven e. V. in Kooperation mit dem Stadtarchiv Bremerhaven, dem Deutschen Schiffahrtsmuseum (DSM), dem Heimatbund der »Männer vom Morgenstern«, dem Nautischen Verein zu Bremerhaven und dem VDI Unterweser Bezirksverein


1986 erhielt die Lloyd Werft von der britischen Cunard-Rederei den spektakulären Auftrag zum Umbau ihres damaligen Flaggschiffes, des Schnelldampfers QUEEN ELIZABETH 2, über 330 Millionen DM. Dieser Auftrag stellte den größten Passagierschiffsumbau in der Welt dar. Der von 1965 bis 1969 im schottischen Clydebank für 29 Millionen Pfund erbaute Luxusliner erhielt an Stelle der bisherigen störanfälligen und mit hohem Verbrauch belasteten Dampfturbinenanlage (incl. Hilfsantrieb nun) neun mittelschnelle MAN-B & W-Viertakt-Dieselmotoren mit zusammen 130 000 PS / 95 615 kW. Die neuen Dieselmotoren wurden in den früheren Kessel- und Turbinenräumen installiert.

Mit dieser Umrüstung und den anderen Umbauten im Hotelbereich konnte das 293 m lange und 32,5 Knoten schnelle Kreuzfahrtschiff mit einer Vermessung von 70 327 BRZ für die nächsten zwei Jahrzehnte erheblich wirtschaftlicher eingesetzt werden. Für die Lloyd Werft bedeutete dieser spektakuläre Auftrag eine gewaltige Herausforderung und festigte ihren Ruf als Spezialist für den schnellen Umbau von Kreuzfahrtschiffen. 1000 Beschäftigte trugen mit ihrer Arbeit zum Erfolg bei. Der Kreuzliner mit einer Kapazität für 1 900 Passagiere wurde 2008 außer Dienst gestellt und liegt im Hafen von Dubai auf, wo er zu einem Hotelschiff umgebaut werden soll.

Dipl.-Ing. Eckart Knoth wird die Filmaufnahmen über den Umbau sowie über die dramatische Probefahrt des Schiffes fachkundig und mit großem Engagement kommentieren.

Dipl.-Ing. Klaus Regul (ehem. Leiter der Schiffbaukonstruktion der Werft) steht ebenfalls für Auskünfte zur Verfügung.

Wir dürfen uns auf einen spannenden Filmvortrag freuen. Gäste sind herzlich willkommen.

Wann?

07. November 2017 18.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Deutsches Schiffahrtsmuseum, Vortragssaal, Hans-Scharoun-Platz 1, 27568 Bremerhaven

Preise:

Eintritt frei