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Veranstaltungen

22. Oktober 2017

Schätze aus unserer Sammlung
Frederic Theis: Zwischen Kogge und Galeone. Schiffbau vom Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit.
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26. Oktober 2017

Podiumsdiskussion zum »Meeresatlas«
Meer oder weniger? Ein Abend über die Bedeutung und Bedrohung der Weltmeere
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07. November 2017

Generalumbau der QUEEN ELIZABETH 2 vom Oktober 1986 bis April 1987 in 179 Tagen auf der Lloyd Werft in Bremerhaven
Filmvortrag der Schiffahrtsgeschichtlichen Gesellschaft Bremerhaven e. V. in Kooperation mit dem Stadtarchiv Bremerhaven, dem Deutschen Schiffahrtsmuseum (DSM), dem Heimatbund der »Männer vom Morgenstern«, dem Nautischen Verein zu Bremerhaven und dem VDI Unterweser Bezirksverein
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PDF: Programmflyer 2017/2018 (2,4 MB)

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Hochseefischerei

Soziale und technische, politische und wirtschaftliche Entwicklungen

HochseefischereiAb 1885 wurde in Deutschland eine Dampf-Hochsee-Fischereiflotte aufgebaut, weil die großen Scharen von Arbeitskräften in den überall entstehenden Fabriken preiswerte Nahrungsmittel brauchten. In Hamburg und anderen Küstenstädten begannen die Fischauktionen für den schnellen Vertrieb der enormen Fischmengen. Wurden die Fische vorher frisch und auf Eis gelagert verkauft oder in kleinen handwerklichen Betrieben durch Salzen und Trocknen, Marinieren oder Räuchern haltbar gemacht, so verarbeiteten bald Tausende von Frauen Millionen von Fischen in größeren Betrieben – oft dreizehn Stunden am Tag.

Vor dem Ersten Weltkrieg förderte das Militär als neuer Großkunde die Fischwirtschaft, doch ab 1914 beschränkte das Kriegsgeschehen in der Nordsee den Nachschub an Fisch.

Mit dem Neuaufbau der Fangflotte nach 1918 wurden Cuxhaven und Bremerhaven zu den Zentren von Fischindustrie und -großhandel. Maschinen ersetzten einen großen Teil der Handarbeit, und durch die Sterilisierung der Ware konnten Konserven – wie der Hering in Tomatentunke – auf den Markt gebracht werden. Kühlwagen und Sonderzüge der Bahn versorgten das ganze Land mit frischem Fisch – die Fischwirtschaft war eine wirkliche Industrie geworden.

Der Nationalsozialismus wollte Deutschland auch bei der Fischversorgung von Importen unabhängig machen, Zur Erschließung der Fanggründe vor Grönland und Neufundland baute man die ersten schwimmenden Fischfabriken, die HAMBURG und die WESER. Dort konnten die Fänge gleich verarbeitet und als Tiefkühlfilets haltbar gemacht werden. Im Laufe des Zweiten Weltkriegs jedoch brach auch die Fischindustrie völlig zusammen.

Nach dem Krieg wurde sie in beiden deutschen Staaten wieder aufgebaut und zusammen mit den Hygiene- und Konservierungstechniken erheblich modernisiert.

Heute ist die deutsche Fischwirtschaft eng in die EU eingebunden und auch von anderen internationalen Einrichtungen wie der Welternährungsorganisation oder den Seerechtskonventionen beeinflusst.

Lageplan

Interaktiver Lageplan

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