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Veranstaltungen

19. Februar 2018

Die SEUTE DEERN und ihre schifffahrtsgeschichtliche Bedeutung
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22. Februar 2018

NS-Provenienzforschung in Norddeutschland
In der Zeit des Nationalsozialismus wurden vom Regime Verfolgte systematisch beraubt und das Kulturgut verkauft – von Kunst über Wertsachen bis hin zu Alltagsgegenständen. In einem eintägigen Experten-Workshop gehen wir der Frage nach, unter welchen Umständen dies im norddeutschen Raum geschah. Wir möchten die Einrichtungen vernetzen und gemeinsam Wege der Aufklärung und Vermittlung entwickeln.
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28. Februar 2018

Auf den Spuren der Meuterer der »Bounty«
Bild- und Filmvortrag von Wolfgang Pistol
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PDF: Programmflyer 2017/2018 (2,4 MB)

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Pilotprojekt »Bedrohtes Bodenarchiv Nordsee«

Maritime Archäologie in der Nordsee

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titleVon Steinzeitlandschaften bis zu Schiffswracks
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

Die deutsche Nordsee gehört zu den Küstengewässern mit dem größten Nutzungsdruck. Nur wenige Flächen werden nicht durch die Fischerei, intensiven Schiffsverkehr und den Bau von Windparks, Pipelines und Ähnlichem beansprucht.  Die am Grunde der Nordsee liegenden Kulturgüter stehen in der fortwährenden Gefahr, durch diese Eingriffe verloren zu gehen.

Die Denkmalschutzgesetze der Länder haben in der 200 Seemeilen breiten »Ausschließlichen Wirtschaftszone« (AWZ) keine Gültigkeit, und Deutschland verfügt über keine nationale Instanz für den archäologischen  Denkmalschutz für Bundesgewässer. Daher kann das archäologische Kulturgut unter Wasser außerhalb der Zwölfmeilenzone bisher nicht geschützt werden. Zudem ist die UNESCO-Konvention zum Schutz des Kulturerbes unter Wasser von der Bundesregierung  bis heute nicht unterzeichnet worden.

Aus diesem Grund sollen  in den Jahren 2011 bis 2014 – in enger Kooperation mit dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) – die bekannten Schiffswracks in der Nordsee kartiert, ihr Denkmalwert wissenschaftlich ermittelt und eine Auswahl von akut bedrohten Schiffsfunden exemplarisch untersucht werden. Dabei wird umfassend und interdisziplinär mit anderen Einrichtungen und Leibniz- Instituten zusammengearbeitet, mit dem Senckenberg Institut in Wilhelmshaven, dem Institut für Baltische und Skandinavische Archäologie in Schleswig, dem Institut für Ostseeforschung in Warnemünde, dem Deutschen Bergbaumuseum in Bochum und dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz. Eingegrenzt wird das Untersuchungsgebiet zunächst auf die AWZ der deutschen Nordsee. In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Landesämtern kann das DSM aber auch innerhalb der 12-Seemeilen-Zone Wracks dokumentieren und bergen, wenn dies erforderlich wird.  An  Kooperationen mit den Archäologischen Landesämtern war das DSM bereits in der Vergangenheit mehrfach erfolgreich beteiligt.

Die Akten des BSH, mit dem das DSM seit mehreren Jahren kooperiert, werden für das Arbeitsgebiet ausgewertet.  Parallel dazu wird im DSM eine Datenbank mit den ermittelten archäologischen Daten erstellt.  Mit eigenem Gerät für geophysikalische Prospektion kann das DSM zusätzliche Daten erheben und dabei in Einzelfällen auf die Infrastruktur des BSH zurückgreifen. Mit diesem Gerät schafft das DSM gleichzeitig die Basis für künftige Projekte.

Poster zum Download

Mare Radio Externer Link: "Schatztruhe Meer - Gespräch mit Mike Belasus" vom 2.11.2014

PDF: Zusammenfassung Abschlussbericht (577.7 KB)



Maritime Archaelogy in the North Sea

From Stone Age Landscapes to Shipwrecks

A Pilot Project of the German Maritime Museum in Bremerhaven: "The North Sea - A Threatened cultural Archiv"

The North Sea is among the German coastal waters under the greatest utilization pressure. Only relatively few areas of the North Sea are not exploited for fishery, maritime traffic, or the construction of wind parks, pipelines and the like. These intrusions therefore threaten to destroy the cultural assets preserved in the bed of the North Sea.

The state monument protection laws are not valid in the EEZ (exclusive economic zone), and in the context of archaeological monument preservation Germany has no national authority which would also apply to federal territorial waters. The underwater cultural assets outside the twelve-mile zone can accordingly not be placed under monument protection. What is more, to this day the German government has not signed the UNESCO Convention on the Protection of the Underwater Cultural Heritage.

For this reason, in a project to be carried out between 2011 and 2014 in close cooperation with the Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH; Federal Maritime and Hydrographic Agency), the shipwrecks known to lie on the floor of the North Sea are to be charted and their heritage value assessed. A selection of shipwrecks acutely threatened by construction measures are to be investigated as representative cases. In the process, cooperation with other Leibniz Institutes will ensure a comprehensive interdisciplinary approach (Senckenberg Institut, Wilhelmshaven; Institut für Baltische und Skandinavische Archäologie, Schleswig; Institut für Ostseeforschung, Warnemünde; Deutsches Bergbaumuseum, Bochum; Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Mainz and the Forschungsallianz Kulturgütererhalt FALKE). The area of investigation will initially be confined to the EEZ of the German North Sea. In collaboration with the respective state agencies, however, the Deutsches Schiffahrtsmuseum (DSM; German Maritime Museum) will also be able to document and recover wrecks outside the twelve-mile limit if necessary. The DSM has already successfully carried out cooperative projects with the state archaeological agencies several times in the past.

The files of the BSH – with which the DSM has had a cooperation agreement for many years – will be analyzed with a view to these purposes. At the same time, a data base with the newly derived archaeological data will be set up at the DSM. The museum can also collect further data with its own geophysical prospection equipment, making use of the BSH infrastructure in certain individual cases. With this equipment the DSM will also create a basis for future projects.

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Kontaktdaten

Dr. Mike Belasus
Tel. 0471 482 07 77
Fax. 0471 482 07 40
belasus at dsm.museum