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28. Februar 2018

Auf den Spuren der Meuterer der »Bounty«
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12. März 2018

Umweltschutz, Digitalisierung und verschärfter Wettbewerb -aktuelle Herausforderung für die deutsche Seeschifffahrt
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PDF: Programmflyer 2017/2018 (2,4 MB)

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Auf dem Weg zum »Deutschen Chronometer«

Die Einführung von Präzisionszeitmessern bei der deutschen Handels- und Kriegsmarine

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Anfang Mai 2010 sind die Arbeiten an einem neuen Forschungsprojekt zur Geschichte des Schiffschronometers aufgenommen worden.

Die Herstellung von Schiffschronometern in Deutschland und deren Einführung bei der deutschen Handels- und Kriegsmarine ist ein interessantes Fallbeispiel der Etablierung einer anspruchsvollen und spezialisierten Fertigung zwischen staatlicher Regulierung und den Begrenzungen von Nachfrage und technischer Machbarkeit.

Aufgrund einer systematischen Erfassung und Auswertung von Primärquellen sollen die Voraussetzungen und Bedingungen für die Herstellung von Schiffschronometern in Deutschland bis 1914 erforscht und analysiert, sowie am Beispiel des Chronometers die Aufnahme und Durchsetzung von Innovationen in der nautischen Praxis exemplarisch dargestellt werden.

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt wurde von PD Günther Oestmann konzipiert. Es ist in die Forschungsaktivitäten des Deutschen Schiffahrtsmuseums eingebunden (verantwortlicher Direktor: Prof. Dr. Lars U. Scholl). Eine Publikation der Ergebnisse ist vorgesehen, und diese sollen auch in eine für 2012 geplante Sonderausstellung einfließen, die zeitgleich zur Jahrestagung der »Deutschen Gesellschaft für Chronometrie« stattfinden wird.

 

Günther Oestmann, geb. 1959, studierte nach der Ausbildung zum Uhrmacher Kunstgeschichte und Geschichte der Naturwissenschaften in Tübingen und Hamburg. 1992 erfolgte die Promotion mit einer Arbeit über die astronomische Uhr des Straßburger Münsters, die 1993 mit dem Philipp-Matthäus-Hahn-Preis ausgezeichnet wurde. Nach einer Tätigkeit als Konservator der Abteilung Schifffahrt des Deutschen Museums in München 2009 Übernahme einer Gastprofessur an der Technischen Universität Berlin.

Forschungsschwerpunkte: Maritime Geschichte, Geschichte der wissenschaftlichen Instrumente und Uhren, sowie Astronomie und mathematischen Geographie.

 

PD Dr. habil. Günther Oestmann

Gandersheimer Str. 20

28215 Bremen

http://www.guenther-oestmann.de/

E-Post: oestmann at nord-com.net

 

Kontaktdaten

Dr. Albrecht Sauer
Tel. 0471 482 07 25
Fax. 0471 482 07 55
sauer at dsm.museum