Veranstaltungen
08. Juni – 09. Juni 2013
Lange Nacht der Kultur. Eine Nacht im Deutschen Schiffahrtsmuseum
mehr
18. Juni 2013
Schöne Grüße aus Singapur: Seefahrt und Familie. Eröffnung der Sonderausstellung
mehr
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Das Seebuch
Das älteste erhaltene Seehandbuch und die spätmittelalterliche Navigation in Nordwesteuropa
Die bewundernswerten Künste und die »Weisheit« der Schiffer des Mittelalters wurden schon von ihren Zeitgenossen hochgeachtet und bewundert. Die Leistungen etwa der Hanseaten, in einem der nautisch schwierigsten Gebiete der Welt einen derart umfangreichen Massengutverkehr zu bewerkstelligen, beeindruckten selbst Literaten und Gelehrte.
Wie an Bord dieser frühen Großschiffe gedacht und gehandelt wurde, geht eindrucksvoll aus einer einzigartigen Quelle hervor: dem sogenannten niederdeutschen »Seebuch« in der Hamburger Commerzbibliothek. Dieses älteste Seehandbuch der nördlichen Hälfte Europas enthält nautische Anweisungen von Estland und Norwegen über England, Irland und Frankreich bis zur Iberischen Halbinsel und Marokko.
Seine Hinweise und Beschreibungen werden in der vorliegenden Schrift erstmals verläßlich mit einer Datierung auf die Zeit um 1470 und einer Provenienzbestimmung auf Nordwesteuropa versehen. Der Text wird analytisch in drei unterschiedliche Entstehungsschichtungen gegliedert und geographisch erklärt. Dazu stellt das Buch auf der Grundlage einer Vielzahl von Quellen die grundlegenden Navigationsinstrumente und -verfahren der nordwesteuropäischen Seeschiffahrt des Spätmittelalters dar und unterzieht sie in ihren Möglichkeiten einer Kritik. Erstmalig auch wird dem Leser vor Augen geführt, welch tiefgreifender Einfluß von den Gezeiten der atlantischen Randmeere auf die damalige Navigation ausging und warum die hiesige Navigation sich so anders entwickelte als die im gezeitenlosen Mittelmeer.
Hier klicken zum Seebuch
Wie an Bord dieser frühen Großschiffe gedacht und gehandelt wurde, geht eindrucksvoll aus einer einzigartigen Quelle hervor: dem sogenannten niederdeutschen »Seebuch« in der Hamburger Commerzbibliothek. Dieses älteste Seehandbuch der nördlichen Hälfte Europas enthält nautische Anweisungen von Estland und Norwegen über England, Irland und Frankreich bis zur Iberischen Halbinsel und Marokko.
Seine Hinweise und Beschreibungen werden in der vorliegenden Schrift erstmals verläßlich mit einer Datierung auf die Zeit um 1470 und einer Provenienzbestimmung auf Nordwesteuropa versehen. Der Text wird analytisch in drei unterschiedliche Entstehungsschichtungen gegliedert und geographisch erklärt. Dazu stellt das Buch auf der Grundlage einer Vielzahl von Quellen die grundlegenden Navigationsinstrumente und -verfahren der nordwesteuropäischen Seeschiffahrt des Spätmittelalters dar und unterzieht sie in ihren Möglichkeiten einer Kritik. Erstmalig auch wird dem Leser vor Augen geführt, welch tiefgreifender Einfluß von den Gezeiten der atlantischen Randmeere auf die damalige Navigation ausging und warum die hiesige Navigation sich so anders entwickelte als die im gezeitenlosen Mittelmeer.
Hier klicken zum Seebuch
Kontaktdaten
Dr. Albrecht Sauer
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Bibliotheksleitung
Tel. 0471 48207 25
Fax. 0471 48207 55
sauer at dsm.museum
Mitarbeiterprofil ansehen




Tankers VARICELLA