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Veranstaltungen

24. Mai – 28. Mai 2017

SeeStadtFest
Treffen der Kogge-Nachbauten »Ubena von Bremen«, »Kieler Kogge« und »Kamper Kogge«
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26. Mai 2017

150. Jubiläum des ältesten deutschen Polarforschungsschiffs Grönland
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27. Mai 2017

Exklusiver Hafenrundgang mit Besuch des Deutschen Auswandererhauses und Deutschen Schiffahrtsmuseums
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PDF: Programmflyer Sommer 2017 (4,5 MB)

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Forschungsschwerpunkte

Das Deutsche Schiffahrtsmuseum hat im Zuge seiner Neuausrichtung 2014 ein neues Forschungsprogramm unter dem Titel »Mensch und Meer« verabschiedet. Diesem Forschungsprogramm liegt eine themenorientierte Matrixstruktur (Abb. 1) zugrunde.

Im Mittelpunkt des Forschungsprogramms »Mensch und Meer« steht die Beziehung zwischen Mensch und Meer. Diese drückt sich in der Erfindung, Nutzung und Reflexion maritimer Technologien aus. Das Forschungsprogramm bietet einen theoretischen Rahmen, um das Anthropozän zu verstehen. Es fragt nach den Bedingungen der wechselvollen und folgenreichen Beziehungen zwischen Mensch und Meer. Es möchte mit dem wissenschaftlichen Diskurs zur gesellschaftlichen und politischen Standortbestimmung und somit zu nachhaltigen Lösungswegen beitragen.

Das Anthropozän steht für den massiven und globalen Einfluss des Menschen auf die natürliche Umwelt. Unterschiedliche ökonomische und ökologische Interessen treffen bei der Meeresnutzung aufeinander. Diese drücken sich in der mit Schiffen und Meeresnutzung verbundenen Technologie und somit in Form von Materialität aus. Die daran ablesbare, alle Lebensbereiche und -bedingungen betreffende Wahrnehmung von Meer und Schifffahrt beeinflussen ihrerseits die Interessen.

Ausgangspunkt der Forschung sind materielle Quellen, die einen immer wieder neu zu generierenden Erkenntnisgewinn durch geänderte Bedeutungszuschreibungen zulassen. Der Objektbezug führt zur Einbeziehung multifokaler und –disziplinärer Arbeitsweisen und folglich zu innovativen Fragestellungen, die Geistes- und Naturwissenschaften mit Blick auf die Erforschung des Meeres zusammenführen. Die einzelnen Forschungsprojekte sind dabei mit der wissenschaftlichen Bearbeitung und Weiterentwicklung der Sammlung integral verbunden. Die Objekte sind gleichermaßen Untersuchungs- und Vermittlungsmedien in einem eigens dafür geschaffenen öffentlichen Raum, in dem die Beziehung zwischen Mensch und Meer reflektiert und diskutiert wird.

Die Quellen sind in drei unterschiedlichen Kontexten (Forschungsschwerpunkte A-C) zu untersuchen:
1.)      vor dem Hintergrund ihres normativen Charakters (A: Interessen),
2.)     in Kontexten, in denen sich die Nutzung des Meeres durch den Menschen unmittelbar ausdrückt (B: Materialität),
3.)     im Zusammenhang mit der Perzeption und Rezeption des Meeres (C: Wahrnehmung)

Diese drei Forschungsschwerpunkte bilden die Perspektiven, aus denen die drei verschiedenen Themenfelder untersucht werden:
1.     Schiffbau im wirtschaftlich-sozialen Kontext
2.     Schiffe als Medien des Wissenstransfer und der Wissensgenerierung
3.     Schifffahrt und Umwelt

Matrix
Abb. 1. Die Durchdringung der Forschungsschwerpunkte A–C (weiß) und Themenfelder 1–3 (schwarz).

Forschungsschwerpunkt A–C
Die drei Forschungsschwerpunkte bilden drei unterschiedliche heuristische Zugänge. Dabei wird der Perspektive der Interessen (Forschungsschwerpunkt A), der Materialität (Forschungsschwerpunkt B) und der Wahrnehmung (Forschungsschwerpunkt C) eingenommen.

    Schwerpunkt A: »Interessen«

    Karte von Helgoland 1649

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    Schwerpunkt B: »Materialität«

    Schwerpunkt B: »Materialität«

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    Schwerpunkt C: »Wahrnehmung«

    Schwerpunkt C: »Wahrnehmung«

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