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Die Schiffe von Howaldt und HDW / The Ships of Howaldt and HDW

Band 1: Neu- und Umbauten der Kieler Howaldtswerke AG von 1945 bis 1967 / Volume 1: New and Converted Vessels Built by Kieler Howaldtswerke AG between 1945 and 1967

Die Schiffe von Howaldt und HDW / The Ships of Howaldt and HDW
Hans H. Meyer
Bremerhaven: Deutsches Schiffahrtsmuseum; Wiefelstede: Externer Link: Oceanum Verlag
Schriften des Deutschen Schiffahrtsmuseums, Band 71

1. Auflage 2013, 446 Seiten, 880 Abbildungen, davon 27 in Farbe, Übersichtstexte zweisprachig (dt./engl.), 21 x 27 cm, gebunden, mit farbigem Schutzumschlag und Lesezeichen, 1890 g
ISSN 0343-3625ISBN 978-3-86927-071-5
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Zum Inhalt
In den 1950er und 1960er Jahren zählten die heute nicht mehr existierenden Gesellschaften Deutsche Werft AG, Hamburg, Howaldtswerke Hamburg AG und Kieler Howaldtswerke AG zu den weltweit führenden Schiffbauunternehmen. Die Kieler Howaldtswerke AG, bis Anfang 1952 Howaldtswerke AG, Werk Kiel, hatten im Vergleich zu ihren Wettbewerbern das vielseitigste Bauprogramm, das u.a. Fischdampfer, praktisch alle Handelsschiffstypen bis hin zu Großtankern sowie Marineschiffe umfasste. Im Dezember 1967 legten die drei genannten Werften vor dem Hintergrund des immer stärker zunehmenden Wettbewerbsdrucks durch ostasiatische Schiffbaubetriebe ihre Aktivitäten zusammen und bildeten die Howaldtswerke Deutsche Werft AG (HDW) mit anfangs drei Werftbetrieben, einem in Kiel und zwei in Hamburg.

Mit der vom Deutschen Schiffahrtsmuseum in seine wissenschaftliche Schriftenreihe aufgenommenen Trilogie »Die Schiffe von Howaldt und HDW« wird die Entwicklung der drei Gründerwerften der HDW vom Wiederaufbau der bei Ende des Zweiten Weltkrieges fast völlig zerstörten Werften über den Höhepunkt in den 1960er Jahren und den nachfolgenden Niedergang nachgezeichnet in Form einer Darstellung nahezu sämtlicher der von den Werften neu gebauten bzw. größeren Umbauten unterzogenen Schiffe.

Erkennbar wird, wie die Anforderungen der Reeder aufgrund geänderter Warenströme und Verladetechniken zu immer größeren Schiffen und zur Entwicklung neuer Schiffstypen führten. Daraus resultierten auch Umbauten, um vorhandene Schiffe den neuen Erfordernissen anzupassen. Das Werk ist damit zugleich eine Überblicksdarstellung der technischen Entwicklung in Schiffbau und Schifffahrt.

Die Trilogie befasst sich in erster Linie mit den technischen Daten der Schiffe und ihrer Historie. Im ersten Band werden – neben einer knappen Darstellung der Werftentwicklung bis 1967 – die rund 300 nach 1945 unter Baunummern neu gebauten und umgebauten Schiffe vorgestellt. Aufgenommen sind auch etwa 100 Schiffe, die von den Kieler Howaldtswerken umfassend repariert und umgebaut worden sind, ohne dass dafür Baunummern vergeben wurden.

Der reich illustrierte Band wird ergänzt durch einen Skizzenteil, in dem die Seitenansichten fast aller Schiffe im einheitlichen Maßstab von 1:1250 dargestellt sind.

Der zweite Band wird sich mit den Schiffen befassen, die von der Deutsche Werft AG, Hamburg, und der Howaldtswerke Hamburg AG zwischen 1945 und 1967 neu gebaut bzw. umfassend umgebaut oder grundlegend repariert wurden. Im dritten Band werden schließlich die Schiffe behandelt werden, die von der Howaldtswerke Deutsche Werft AG (HDW) seit ihrer Gründung 1967 abgeliefert worden sind.



Volume 1 of the trilogy "The Ships of Howaldt and HDW" presents some 400 vessels which have been constructed, completed, reconditioned or otherwise converted by Kieler Howaldtswerke AG after World War II until the merger with Deutsche Werft AG, Hamburg, and Howaldtswerke Hamburg AG in 1967. Beyond that, sketches of the side elevations of nearly all of these vessels are presented.


Über den/die Autor/In

Hans H. Meyer, Jahrgang 1940, hat nach einer Lehre als Schiffbauer, dem Wehrdienst bei der Marine und einem Schiffbaustudium in Bremen 13 Jahre bei den Kieler Howaldtswerken bzw. der Howaldtswerke Deutsche Werft als Schiffbauingenieur in der Projektabteilung gearbeitet. Aus einer seiner letzten Aufgaben bei HDW, der Baubegleitung von zwei Flüssigerdgastankern, resultierte 1979 sein Wechsel zu einem großen Gasversorgungsunternehmen in Essen.

Begleitend zu seiner beruflichen Tätigkeit befasste sich Hans H. Meyer auch mit der Geschichte des deutschen Schiffbaus und der Schifffahrt nach 1945. Neben der eigentlichen Historie der Schiffe interessieren ihn vor allem die technischen Aspekte, wie notwendige Umbauten, um Schiffe neuen Erfordernissen anzupassen, Schiffe für spezielle Aufgaben und die Entwicklung der Antriebsanlagen.

Hans H. Meyer ist langjähriges Mitglied der World Ship Society und arbeitet seit seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben im Jahr 2000 im Fachausschuss »Geschichte des Schiffbaus« der Schiffbautechnischen Gesellschaft mit.