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Die »Karriere« des Kreuzers »KÖNIGSBERG« nach seinem Untergang

Bilddokumentation einer Bergung

Die »Karriere« des Kreuzers »KÖNIGSBERG« nach seinem Untergang
Reinhard H. Huxmann
Bremerhaven: Deutsches Schiffahrtsmuseum; Wiefelstede: Externer Link: Oceanum Verlag
Deutsches Schiffahrtsarchiv 30, 2007; Beiheft

2., verbesserte Auflage 2012, 152 Seiten, 210 teils farbige Abbildungen, 16,5 x 24 cm, Hardcover, gebunden, 460 g
ISSN 1868-9434ISBN 978-3-86927-130-9
19,90 EUR Kaufen
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Zum Inhalt

Im April 1940 begann die deutsche Invasion Norwegens. Eines der daran beteiligten Schiffe war der Kreuzer KÖNIGSBERG, der nach Gefechtsschäden zur Reparatur im westnorwegischen Bergen zurückbleiben musste und dort Opfer eines britischen Luftangriffs wurde.

Bereits 1940 gab es erste Untersuchungen und Bergungsüberlegungen, weil das Wrack einen wichtigen Umschlagkai behinderte. 1941 begann man mit den Vorbereitungen. Die Planung sah vor, den Rumpf des kieloben liegenden Schiffes durch Taucher abzudichten und den Kreuzer dann mit Hilfe von Pressluft und Pontons zu heben. Gegen vielfältige Widrigkeiten von Technik, Natur und Organisation gelang es dem Bergungskommando im Juli 1942, zunächst das Achterschiff an die Oberfläche zu bringen. Nach dem Aufschwimmen des Vorderschiffes wurde das Wrack in einer nahen Bucht kieloben schwimmfähig gemacht und die Aufbauten von Tauchern abgeschnitten, um die KÖNIGSBERG umwälzen zu können, was Ende Juli 1943 glückte. Allerdings befanden sich die Oberdecksöffnungen des nun in aufrechter Lage auf Grund liegenden Schiffes bei Flut unter Wasser, und wenig später sank der Schiffskörper während des Hebeversuches durch Unachtsamkeit erneut. Nach dem neuerlichen Auspumpen sollte das Schiff gedockt werden, doch geriet der Versuch Ende Juli 1944 zum Desaster. Letztlich setzte man das Wrack im Februar 1945 in einer abseitigen Bucht auf Strand, ehe die KÖNIGSBERG nach Ende des Krieges nach Stavanger geschleppt und bis 1947 abgebrochen wurde.

Der Bericht zeichnet neben dem eigentlichen Schiffsschicksal auch die theoretischen Überlegungen und praktischen Bergungsumstände nach, ebenso die größeren Ereignisse in Bergen und die Aufklärungstätigkeit der Royal Air Force.

With an English Summary · Avec un résumé en français


Über den/die Autor/In

Reinhard H. Huxmann, Diplom-Geograph, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven. Er hat wiederholt zu marinegeschichtlichen Aspekten publiziert.