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Bremer Kogge 1962−2017 Neu

Found & Reconstructed

Bremer Kogge 1962−2017
Bremerhaven: Selbstverlag DSM
Texte: Stefan Kruecken; Fotos: Axel Martens; Redaktion: Erik Hoops
Ausstellungs-Booklet Nr. 01

1. Auflage 2017, 24 Seiten, 17 überwiegend farbige Abbildungen, 14,8 x 21 cm, Broschur mit farbigem Umschlag, 80 g
ISBN 978-3-947235-00-1
7,90 EUR Kaufen
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Zum Inhalt

Die »Bremer Kogge« ist bis heute eine Sensation. Bei jedem einzelnen Schritt ihrer Konservierung waren Meisterleistungen erforderlich. 1962 wurde sie durch einen Zufall entdeckt und stellte die Experten gleich auf die erste Probe: Nur der Sand der Weser hielt das Schiffzusammen. Folge: Bergung in Einzelteilen. Mehrere Jahre akribische Arbeit. 45 Tonnen Holz, Laschen, Ösen, ein Dolch, ein Teerfass und ein Lederschuh wurden im Schlamm und Schlick der Weser geborgen. Die nächste Herausforderung: Wie konserviert man ein Handelsschiff das 600 Jahre lang im Wasser lag? Es gab keine Erfahrungswerte, wie man mit dem Holz, das brüchig wurde und zu schrumpfen drohte, umgehen sollte. Experten des Deutschen Schiffahrtsmuseums (DSM) hatten eine Idee: Die Kogge kam in eine riesige Stahlwanne mit dem Kunstwachs PEG. 18 Jahre dauerte das Konservierungsverfahren, bis die »Bremer Kogge« im Jahr 2000 der Öfentlichkeit präsentiert wurde.

Nun eröffnet die umgebaute »Kogge-Halle« – und bis heute ist die Kogge das Herz des Museums, das für sie gebaut wurde. Die Forschungsarbeiten sind längst nicht abgeschlossen, und die Neugierde unserer Besucher kennt ebenfalls keine Grenzen. In einem die neue Ausstellung begleitenden Booklet richten drei Wissenschaftlerinnen des DSM Fragen an die »Bremer Kogge« und berichten über ihre spannende Forschungstätigkeit. Die »Bremer Kogge« ist und bleibt eine Weltsensation.