Direkt zum Inhaltsbereich springen Direkt zum Hauptmenü springen Direkt zur Suche springen Direkt zur Hilfeseite springen

Social Media

  • Externer Link:
  • Externer Link:
  • Externer Link:

Veranstaltungen

28. Februar 2018

Auf den Spuren der Meuterer der »Bounty«
Bild- und Filmvortrag von Wolfgang Pistol
mehr

12. März 2018

Umweltschutz, Digitalisierung und verschärfter Wettbewerb -aktuelle Herausforderung für die deutsche Seeschifffahrt
Vortrag von Herr Kapitän Alfred Hartmann, Verband Deutscher Reeder
mehr

18. März 2018

Fragen an die Herkunft - Provenienzforschung im Deutschen Schiffahrtsmuseum
Vortrag von Dr. Kathrin Kleibl
mehr

MoDiMiDoFrSaSo
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728    

Veranstaltungen im Februar
Alle Veranstaltungen
Archiv

PDF: Programmflyer 2017/2018 (2,4 MB)

Inhaltsbereich überspringen

Bootsbau (Geschlossen)

Vom Einbaum zum Kohlefaserboot

Bootsbauerei FinkenwerderFlüsse, Seen und Meere trennen Landschaften, Länder und Erdteile voneinander. Ohne Hilfsmittel kann der Mensch solche Gewässer nicht überwinden und auch nicht als Nahrungsquelle nutzen. Das macht die Entwicklung des Bootsbaus so spannend.

Wahrscheinlich griffen schon die Urmenschen nach treibenden Bäumen, um sich auf dem Wasser fortzubewegen, sie banden sie dann auch zu Flößen zusammen. Zu den ersten Booten zählen die »Einbäume«, die aus Baumstämmen hergestellt wurden. Der älteste uns bekannte Einbaum ist etwa 8.000 Jahre alt und stammt aus Nigeria. Einbäume sind weit verbreitete Boote. An vielen Orten der Welt dienen sie auch heute noch als Fischerboote. Ihre Herstellung hat sich im Laufe der Zeit kaum geändert.

Bis gegen Mitte des 20. Jahrhunderts benutzte man Einbäume auch als Bauteile von Fischerbooten – und zwar je nach Gegend unterschiedlich: So setzte man an der Oder und in Rostock mehrere Reihen von Planken, so genannte Plankengänge, auf einen kleineren Einbaum auf. Der starke und dichte Boden dieser »Bodenschalenboote« erwies sich besonders beim Auflaufen auf das Ufer als sehr günstig.

Zum Bau der »Blockkähne« dagegen verwendete man jahrhundertelang die beiden Hälften eines kleinen Einbaums – die »Blöcke« – als Bootsenden. Dazwischen wurden die Planken angebracht: Im Bodenbereich wurden sie glatt aneinander gefügt (»kraweelgebaut«) und an den Seiten einander überlappend befestigt (in »Klinker-Bauweise«).

In der Bootsbauerei aus Finkenwerder ist zu sehen, welche Werkzeuge – und somit welche handwerklichen Kenntnisse und Erfahrungen – nötig waren und sind, um hölzerne Boote herzustellen. Seit jedoch leichte Baumaterialien wie Glasfasern und Kohlenstofffasern verwendet werden, hat sich auch die Arbeit grundlegend geändert: Auch Arbeitskräfte ohne Fachausbildung können jetzt mit Leim und Pinsel die Glasfasermatten Schicht für Schicht miteinander verbinden.

Lageplan

Interaktiver Lageplan

Interaktiver Lageplan
mehr