Direkt zum Inhaltsbereich springen Direkt zum Hauptmenü springen Direkt zur Suche springen Direkt zur Hilfeseite springen

Social Media

  • Externer Link:
  • Externer Link:
  • Externer Link:

Veranstaltungen

30. November 2017

Maritimes Kino: Schiff Ahoi im Filmsaal
Ein Dokumentarfilm über fünf norddeutsche Kapitäne
mehr

06. Dezember 2017

Buchvorstellung »Paul und Napoleon - Eine Zeitreise mit dem Klabautermann«
Eine spannende Geschichte zum Klimawandel für Kinder - gelesen von Martin Kemner (Schauspieler)
mehr

21. Januar 2018

Schätze aus unserer Sammlung
‚Bremer Kogge‘ und ‚Darßer Kogge‘. Zwei Schiffswracks, die Geschichte schrieben.
mehr

MoDiMiDoFrSaSo
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930   

Veranstaltungen im November
Alle Veranstaltungen
Archiv

PDF: Programmflyer 2017/2018 (2,4 MB)

Inhaltsbereich überspringen

WSS 10

Tragflügelboot

Tragflügelboot WSS 10
Bauwerft:         G. C. Jensen Nachf., Hamburg
Baujahr: 1954 (Patent: Friedrich Hermann Wendel, Hamburg)
Umbau: 1956, bei H. C. Stülcken Sohn, Hamburg
Länge über alles: 9,20 m
Breite des Rumpfes: 1,95 m
Breite im Bereich der Tragflügel: 4,20 m
Seitenhöhe: 1,125 m
Tiefgang in Ruhe: 2,05 m
Tiefgang in Fahrt: 0,65 m
Leergewicht: 4 Tonnen
Maschinenanlage: 3  Ford-V8-Otto-Motoren
Maschinenleistung: 180 PS
Geschwindigkeit: 25 bis 30 Knoten
Fahrgäste: 5 bis 8 Personen

 

Die WSS 10 – WSS steht für »Wendel-Schnellschiff« – wurde nach ihrem Konstrukteur, dem Hamburger Schiffbauingenieur Friedrich Hermann Wendel, benannt. Da sich dieses Tragflügelboot bei der Fahrt über die Wasseroberfläche erhob, konnte es unabhängig vom Seegang über die Wellen gleiten. In den 1950er und 1960er Jahren fuhr es als Versuchsfahrzeug auf der Elbe und der Weser.

Auch wenn sich in Deutschland die Tragflügeltechnik nicht durchgesetzt hat, zählt die aus Stahlblech gebaute WSS 10 zu den Besonderheiten hiesiger Schiffbaukunst.  Im Vergleich zum Flugzeug sind alle Tragflächen sehr klein, da der im Wasser erzeugte Auftrieb um ein Vielfaches größer ist als in der Luft. Zugleich ist der Widerstand bei der Fahrt gering, da der Rumpf dann aus dem Wasser auftaucht.

1972 stiftete Friedrich Hermann Wendel das seltene Schiff dem Deutschen Schiffahrtsmuseum. 1976 wurde es im Freilichtmuseum so aufgestellt, dass die verstellbaren Tragflächen mit dem Propellerantrieb zu sehen sind.

Lageplan

Interaktiver Lageplan

Interaktiver Lageplan
mehr