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21. Mai 2013

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08. Juni – 09. Juni 2013

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Moderne Schifffahrt

Vom Stückgut zur Stahlkiste

Modell eines ContainerschiffsNach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die Güter weltweit vor allem mit Stückgutfrachtern transportiert. Säcke, Ballen, Kisten und größere Industrieerzeugnisse wurden einzeln in den Schiffen gestapelt und an den Zielhäfen auch wieder einzeln mit Kränen herausgehoben. Die Kräne setzten das Stückgut dann auf Eisenbahnwagen ab oder auch auf Rampen, von wo aus die Fracht in Lagerhallen oder sofort auf Lastwagen weitertransportiert wurde.

1956 gab es einen bedeutsamen Einschnitt: In Newark bei New York werden zum ersten Mal für den Transport von Gütern stabile Stahlkisten mit genormten Maßen verwendet, die Container – zu Deutsch Behälter – waren erfunden! Kaum jemand hat damals wohl vorausgesehen, wie grundlegend sich dadurch in der ganzen Welt das Transportwesen ändern würde.

1968 begannen die wichtigsten Liniendienste, den Transport auf Container umzustellen, weil sich das als außerordentlich kostengünstig erwies. Zunächst verkehrten diese Frachter zwischen der Ostküste der USA und Westeuropa und zwischen der amerikanischen Westküste und Japan. Jahr für Jahr kamen neue Verbindungen hinzu – bis es ein weltumspannendes Liniennetz gab. Voraussetzung dafür war der Bau von Containerschiffen und -häfen.

In Deutschland wurden die ersten Übersee-Containerschiffe 1968 gebaut, die WESER EXPRESS von der Bremer Vulkan-Werft für den Norddeutschen Lloyd und die ELBE EXPRESS von Blohm + Voss für Hapag. Heute zählt die deutsche Containerflotte zu den größten der Welt, und auch die Containerhäfen in Hamburg und Bremerhaven gehören zur Weltspitze.

Wenn man von einer Containerrevolution spricht, bedeutet das nicht nur, dass die Güter in Stahlkisten über die Meere transportiert werden. Das Verbindungsnetz musste auch an Land – auf Flüssen, Schienen und Straßen – so ausgebaut werden, dass die Container selbst entfernteste Landesteile erreichen können. Die rasante Entwicklung der Kommunikationstechnik in den letzten Jahrzehnten half dabei, diese globalen Transportwege nahezu reibungslos zu verzahnen.

Forschungsschwerpunkt

Forschungsschwerpunkt II

»Die deutsche Schifffahrt in den 1920er und 1930er Jahren im Spannungsfeld von Kontinuitäten, Krisen und Innovation«
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Segelschiff PAMIR

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Interaktiver Lageplan

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