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14. November – 09. Januar 2014
Zukunft leben: Die demografische Chance. Eine Wanderausstellung der Leibniz-Gemeinschaft
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Industrieller Schiffbau
Vom Nieten zum computergestützten Schweißen, von wirtschaftlichem Boom über die Globalisierung zum Verlust von Arbeitsplätzen
Inzwischen wurde aus dem traditionellen Schiffbau-Handwerk eine High-Tech-Branche, die sich auf wissenschaftliche Forschung stützt. Die Formen und Abmessungen der Schiffsbauteile werden am Computer berechnet und dann mit Schneidautomaten aus dem Rohmaterial geschnitten. Auf dem Helgen werden die Schiffe auch nicht mehr Stück für Stück, sondern aus vorgefertigten, gewaltigen Großsektionen zusammengesetzt, die oft mehrere hundert Tonnen wiegen. Computergestütztes, modernes Schweißen hat das Nieten schon lange abgelöst – eine enorme Ersparnis an Material und Gewicht und an Arbeitszeit! Um unabhängig von Wind und Wetter arbeiten zu können, werden die Schiffe heute fast vollständig in riesigen überdachten Baudocks hergestellt.
Doch nicht nur in technischer, auch in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht gab es in den letzten Jahrzehnten tief greifende Veränderungen. Die deutsche Schiffbauindustrie, die heute (2010) weltweit an vierter Stelle liegt, musste sich der wachsenden Konkurrenz, vor allem aus Japan, Südkorea und China, stellen. Nur im Spezialschiffbau ist der deutsche Schiffbau erfolgreich. Durch fehlende Aufträge, Umstrukturierungen und Rationalisierung haben dabei viele Tausende von Beschäftigten ihre Arbeitsplätze verloren.
Forschungsschwerpunkt
Forschungsschwerpunkt II
»Die deutsche Schifffahrt in den 1920er und 1930er Jahren im Spannungsfeld von Kontinuitäten, Krisen und Innovation«
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Wissenschaftliche Verantwortung
Dr. phil. Dirk J. Peters
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Tel. 0471 48207 36
Fax. 0471 48207 55
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