Veranstaltungen
08. Juni – 09. Juni 2013
Lange Nacht der Kultur. Eine Nacht im Deutschen Schiffahrtsmuseum
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18. Juni 2013
Schöne Grüße aus Singapur: Seefahrt und Familie. Eröffnung der Sonderausstellung
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Hochseefischerei
Soziale und technische, politische und wirtschaftliche Entwicklungen
Vor dem Ersten Weltkrieg förderte das Militär als neuer Großkunde die Fischwirtschaft, doch ab 1914 beschränkte das Kriegsgeschehen in der Nordsee den Nachschub an Fisch.
Mit dem Neuaufbau der Fangflotte nach 1918 wurden Cuxhaven und Bremerhaven zu den Zentren von Fischindustrie und -großhandel. Maschinen ersetzten einen großen Teil der Handarbeit, und durch die Sterilisierung der Ware konnten Konserven – wie der Hering in Tomatentunke – auf den Markt gebracht werden. Kühlwagen und Sonderzüge der Bahn versorgten das ganze Land mit frischem Fisch – die Fischwirtschaft war eine wirkliche Industrie geworden.
Der Nationalsozialismus wollte Deutschland auch bei der Fischversorgung von Importen unabhängig machen, Zur Erschließung der Fanggründe vor Grönland und Neufundland baute man die ersten schwimmenden Fischfabriken, die HAMBURG und die WESER. Dort konnten die Fänge gleich verarbeitet und als Tiefkühlfilets haltbar gemacht werden. Im Laufe des Zweiten Weltkriegs jedoch brach auch die Fischindustrie völlig zusammen.
Nach dem Krieg wurde sie in beiden deutschen Staaten wieder aufgebaut und zusammen mit den Hygiene- und Konservierungstechniken erheblich modernisiert.
Heute ist die deutsche Fischwirtschaft eng in die EU eingebunden und auch von anderen internationalen Einrichtungen wie der Welternährungsorganisation oder den Seerechtskonventionen beeinflusst.




Tankers VARICELLA