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24. Mai – 28. Mai 2017

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Programmflyer Sommer 2017

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Gezeiten

Merkmale der Gezeiten und die Entwicklung ihrer Erforschung

GezeitenGezeiten – der fortwährende Wechsel von Ebbe und Flut – bestimmen das Leben an den Küsten! Doch ihre Rhythmen sind nicht überall gleich: So lösen das »ablaufende« und das »auflaufende« Wasser einander an der Nordsee zweimal am Tag ab, im Golf von Mexiko und in der indonesischen Javasee dagegen nur einmal.

Zudem wirken die Gezeiten (oder »Tiden«) in verschiedenen Teilen der Erde ganz unterschiedlich: Während die Flut in der chinesischen Bucht von Hangtschou als nahezu senkrechte Wand von etwa drei Metern Höhe mit zwanzig Stundenkilometern flussaufwärts donnert, geht es anderenorts viel gemächlicher zu. So zieht sich das Wasser aus dem flachen Wattenmeer in der Deutschen Bucht bei Ebbe sanft und weit zurück – bis eine ganz eigentümliche Landschaft zum Vorschein kommt, die dann langsam wieder im auflaufenden Wasser versinkt.

Auch der so genannte Tidenhub, die Höhe, um die die Wassermassen bei Flut ansteigen, zeigt beachtliche Unterschiede: Bremerhaven liegt mit 4,15 Metern knapp hinter Wilhelmshaven, dem deutschen Küstenhafen mit dem größten Tidenhub. Der Bristol Channel in England und die Bucht von St. Malo in Frankreich halten mit mehr als 12 Metern Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser den Rekord in Europa.

Vor allem Schiffe mit großem Tiefgang müssen gerade in Küstennähe die Zeiten von Hoch- und Niedrigwasser, den Wasserstand und auch die Gezeitenströme sehr genau kennen und beachten.

Es verwundert keineswegs, dass die Menschen sich seit langem bemühen, die Gezeiten im Voraus zu berechnen. Auch die Marine ist natürlich sehr an verlässlichen Daten über Hoch- und Niedrigwasser interessiert. Die erste deutsche Maschine zu ihrer Berechnung wurde nicht zufällig 1916, mitten im Ersten Weltkrieg, gebaut. Auch der große Gezeitenrechner der ehemaligen DDR entstand 1955, im »Kalten Krieg«, aus militärischen Gründen. 

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Interaktiver Lageplan

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Wissenschaftliche Verantwortung

Dr. Albrecht Sauer
Tel. 0471 482 07 25
Fax. 0471 482 07 55
sauer at dsm.museum