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18. Juni 2013
Schöne Grüße aus Singapur: Seefahrt und Familie. Eröffnung der Sonderausstellung
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Deutsche Marine
Die wechselvolle Geschichte der militärischen Flotten in Deutschland
Auch das Königreich Preußen, das die Kriegshäfen Wilhelmshaven und Kiel anlegte, betrieb seit den 1850er Jahren eine Flotte, um seine Küste und seine Handelsflotte auf den Meeren zu schützen.
Nach der Gründung des Norddeutschen Bundes im Jahr 1867 wurde die preußische Flotte in den Norddeutschen Bund überführt, der auch einige größere Kriegsschiffe anschaffte.
Das 1871 entstandene Deutsche Kaiserreich führte grundlegende Änderungen für die Marine ein: Alle Schiffe sollten auf deutschen Werften hergestellt und die Besatzungen systematisch ausgebildet werden. Nach der Fertigstellung des Kaiser-Wilhelm-Kanals im Jahr 1895 (heute »Nord-Ostsee-Kanal«) ließ sich die Flotte, die auch den Anspruch auf die deutsche Seemacht sichern sollte, schnell zwischen den beiden Meeren verschieben.
Unter Kaiser Wilhelm II. rüstete Deutschland schrittweise eine schlagkräftige Kriegsmarine auf. Nachdem der Erste Weltkrieg 1918 verloren war, mussten die nicht zerstörten Schiffe an die Siegermächte ausgeliefert werden.
In den Jahren der Weimarer Republik wurde dann wieder eine kleine Flotte aufgebaut.
Während des Zweiten Weltkriegs, den das nationalsozialistische Deutschland auslöste und verlor, wurde nach schweren Kämpfen auch die neu erbaute Kriegsmarine weitgehend vernichtet.
Nach dem Krieg gehörten die beiden Teile Deutschlands zu verschiedenen Verteidigungsbündnissen. Die Marine der Bundesrepublik wurde in die NATO eingebunden und die Seestreitkräfte der Nationalen Volksarmee in der DDR, die spätere Volksmarine, in den Warschauer Pakt.
Die Wiedervereinigung führte auch die beiden Flotten zusammen. Die jetzige Deutsche Marine soll im Rahmen der EU, der NATO und der Vereinten Nationen zur Erhaltung des Friedens in der Welt beitragen.
Forschungsschwerpunkt
Forschungsschwerpunkt II
»Die deutsche Schifffahrt in den 1920er und 1930er Jahren im Spannungsfeld von Kontinuitäten, Krisen und Innovation«
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Wissenschaftliche Verantwortung
Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner
Geschäftsführende Direktorin
Tel. 0471 48207 49
Fax. 0471 48207 55
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