
Bernd
Drechsler, Thomas Begerow, Peter-Michael Pawlik
Den Tod vor Augen
Die unglückliche Reise der Bremer
Bark LIBELLE in den Jahren 1864 bis 1866
Hauschild Verlag, Bremen
2007, 264 Seiten, mit 127 farbigen Abbildungen,
Hardcover, gebunden
EUR 29,50 ISBN 978-3-89757-333-8
Zum Inhalt:
Am Abend des 5. März 1866 strandet
unter der Führung von Kapitän Anton Tobias die Bremer Bark LIBELLE,
die sich auf der Reise von San Franzisko nach Hongkong befindet, auf Wake
Island, einem der einsamsten, unbewohnten Atolle des Zentralpazifiks. An
Bord 16 Passagiere, Männer, Frauen und Kinder, darunter illustre Persönlichkeiten:
Anna Bishop, eine der berühmtesten Sängerinnen und abenteuerlichsten
Frauen der Zeit; Eugene Miller Van Reed, ein amerikanischer Diplomat und
Pionier der Erschließung der asiatischen Märkte; Yabe Kisaboro,
ein japanischer Offizier. Sie können sich mit der Besatzung des Schiffes
auf das Atoll retten und eine Ladung Silber und Gold vom Wrack bergen.
Auf der vergeblichen Suche nach Trinkwasser kommt die Angst vor dem drohenden
Ende auf. Soll man sich wirklich einem winzigen Rettungsboot anvertrauen
und den Versuch wagen, die rund 1300 Seemeilen entfernten Marianen-Inseln
zu erreichen?
Fast 150 Jahre später ermöglichen
die aufgefundenen Papiere des Obersteuermanns der LIBELLE, Rudolf Kausch,
und weltweite Recherchen die Beantwortung der Fragen, was wirklich geschehen
ist, wer die Menschen waren, die fast keine Überlebenschancen hatten,
und was schließlich aus den Schiffbrüchigen geworden ist.
„... eine spannungsgeladene Reportage
zwischen Katastrophe und glücklicher Rettung“. So urteilt der Direktor
des Deutschen Schiffahrtsmuseums, Prof. Dr. Lars U. Scholl, in seinem Geleitwort
über dieses Buch.
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