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| Er ist ein Ponton,
ein Schwimmkörper: Die äußere Form des Stammes ist in keiner
Weise geglättet oder begradigt, das Splintholz ist nicht abgebeilt,
und wahrscheinlich ist die Rinde erst mit der Zeit abgefallen. Die Öffnung
im Hohlkörper ist kaum schulterbreit, und die Aushöhlung folgt
der gewundenen Form des Stammes. An einem Ende ist der Ponton
noch mit einem schweren Schott geschlossen, am anderen Ende sind nur abgebrochene
Dübel in ihren Löchern erhalten. Zwischen Schott und Schale befindet
sich noch Kalfatmasse.
Das Fälljahr der Eiche ist auf etwa 1350 n. Chr. datiert. Wir haben den Ponton mit PEG 200 konserviert. Ein so großer Ponton wie dieser könnte sehr gut, im Fluss verankert, eine Mühle getragen haben, die mit einem unterschlächtigen Rad die Strömung nutzte. Foto: Niedersächsisches Amt für Denkmalpflege |