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| Aus einem mächtigen Eichenstamm wurde
vor 1000 Jahren an der Leine dieser große
und schwere Einbaum ausgehauen – laut C14-Datierung.
Er ist 6.50 m lang und 1.50 m breit.
Ende der 1970er Jahre spülte Hochwasser ihn in einer Uferböschung bei Evensen frei. 1980 wurde er im Zuge von Deichbauarbeiten geborgen, wobei er in zwei Teile zerfiel. Im Innern des Einbaums sind Spuren von Spanten zu erkennen. An beiden Enden der Schale sitzen abgebrochene Dübel in ihren Löchern, die anzeigen, dass senkrechte Schotten auf die Rumpfschale aufgedübelt waren. An der Unterseite greift die Schale jeweils über das Schott: Auf diese Weise sind die Schotten bei einem Schurren über Grund gegen Abreißen geschützt. Auch nach 1000 Jahren in der Uferböschung der Leine ist das Holz sehr gut erhalten, im Innern ist es fast trocken und hellbraun. Zum Schutz vor dem Entstehen von großen Trockenrissen und einem Abschilfern der Oberfläche haben wir den Einbaum mit Polyethylenglykol 200 konserviert. Zeichnung: Heiko Eggers |