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| Diese Hölzer sind die Bodenplanken
eines schmalen langen Flussbootes, wohl einer sogenannten Eke,
einem „eichenen“ Boot. Ein aufmerksamer Spaziergänger sah es im Frühjahr
1963 während des Baus der Bremer Neustädter Häfen aus dem
Ufer des Seehauser Groden ragen. Eine C14-Altersbestimmung
ergab als Bauzeit das 8. Jahrhundert.
Jede der beiden Hälften des Bodens bildet zugleich den Übergang zu den Seiten des Bootes, vielleicht auch einen großen Teil derselben. Die Hälften waren beidseitig an eine Latte gedübelt, die in einer Nut unter der Mittelnaht des Bootes verlief. Spanten und Bodenwrangen steiften die Eke aus und verstärkten den Zusammenhalt der Bootshälften. Wir haben die Hölzer, die sehr weich waren, mit Polyethylenglykol 3000 konserviert. Foto: Egbert Laska, Zeichnung: Werner Lahn, Text: Per Hoffmann |