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Gezeiten
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Die Gezeiten üben
sowohl durch ihre horizontale Komponente - den Gezeitenstrom - als auch
durch ihre vertikale Komponente - den Wechsel des Wasserstandes zwischen
Hoch- und Niedrigwasser - einen erheblichen Einfluß auf die See-
und Küstenschiffahrt aus. Schon im Mittelalter versuchte man sich
deshalb an ihrer Vorausberechnung, was angesichts des erst 1687 durch Isaac
Newton formulierten Gravitationsgesetzes und des Mangels an wissenschaftlicher
Erforschung des Phänomens auf empirischer Basis nur in Annäherung
geschehen konnte. Erst im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert gelangen
die entscheidenden Durchbrüche.
Die Geschichte von den mühsamen Anfängen der Gezeitenforschung bis hin zur hochtechnisierten heutigen Forschung wird - was die deutschen Anteile anbelangt - in einem Ausstellungsbereich des neu eröffneten Erweiterungsbaus des Deutschen Schiffahrtsmuseums gezeigt.
Ausstellungsführer Gezeiten
Weiteres u.a. zur Entstehung der Gezeiten beim Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie